Peru Discover
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Arequipa
Arequipa

Arequipa

Arequipa, die Hauptstadt des gleichnamigen Departements, ist in Peru auch unter dem Namen Ciudad Blanca (weiße Stadt) bekannt. Der Grund dafür, ist das beim Bauen verwendete weiße Lavagestein, der Sillar. Die Stadt liegt auf 2.353 m Höhe und ist mit 750.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Perus. Zwei beeindruckende Vulkane, der Chachani (6.075 m ü.d.M.) und der Misti (5.821 m ü.d.M.), überragen die Stadt und umschließen sie zusammen mit dem schneebedeckten Gipfel des Berges Pichu Pichu (5.468 m ü.d.M.).

Das Zentrum der Stadt, die Plaza Principal, wurde 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dort findet man unter anderem verschiedene, im barocken Mestizenstil erbaute Kirchen und Bürgerhäuser aus der Kolonialzeit. Nennenswert wären da zum Beispiel die Kathedrale La Cathedral und die Kolonialhäuser Tristan del Pozo, Casa del Moral und Mercado San Camilo. Die Hauptsehenswürdigkeit ist jedoch das Kloster Santa Catalina, die "Stadt in der Stadt", welche über drei Jahrhunderte hinweg 150 Nonnen mit ihren 400 Dienstmädchen beherbergte. Ebenso sollten Sie es nicht verpassen, vor Verlassen der Stadt die ausgezeichnete Küche Arequipas zu probieren.

Andere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Orte Sabandía, Tiabaya und das im Umland gelegene Tingo. Nur 3 ¾ Stunden von der Stadt entfernt liegt der Colca- Cañyón, eines der beliebtesten Reiseziele Perus. In dieser Region kann man die farbenfrohen, aus der Inkazeit stammenden, Terrassenanlagen, die noch heute landwirtschaftlich genutzt werden, bewundern. Hier baut man meist Quinua, Mais, Gerste oder Weizen an. In der Vergangenheit wurde das Departement von den Völkern Collaguas und Cabanas beherrscht. Die heutigen Bewohner tragen noch immer herrlich bestickte Trachten und pflegen sorgfältig ihre kolonialen Kirchen, wie zum Beispiel in den Dörfern Yanque, Lari und Madrigal. Außerdem ist das Tal heute ein wichtiger Treffpunkt für Freunde des Abenteuersports wie Mountain Biking, Trekking oder Kanu. An einer Stelle mit dem Namen Cruz del Cóndor kann man den einzigartigen Andenkondor beim Flug beobachten. Weitere Sehenswürdigkeiten im Departement sind die Felsmalereien Toro Muerto (Petroglifos), das Tal der Vulkane von Andagua (Valle de los Volcanes) und die Schlucht Cotahuasi (Cañyón).


Ayacucho

Ayacucho ist umgeben von einer wunderschönen Gegend und einer enormen Anzahl an Feigenkakteen. Die Stadt ist bekannt als die "Stadt der 37 Kirchen". Als sie im Jahre 1540 gegründet wurde bekam sie den Namen Huamanga, jedoch reicht ihre Geschichte über 15.000 Jahre zurück. Man fand Höhlen der Pikimachay, die als Beweis früherer Besiedlung dienen. Hier bildete sich auch die Wari Kultur, zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert (erste Kultur mit staatlichen Strukturen in der Andenwelt). Eine weitere wichtige geschichtliche Sehenswürdigkeit ist die Pampa von Quinua, die circa 30 Kilometer von Ayacucho entfernt liegt. Dort fand auch im Dezember 1824 die Schlacht von Ayacucho statt, in der der Freiheitskämpfer Simon Bolivar mit seinen Truppen gegen das spanische Heer gewann. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 2.671 Metern und ist eine Stadt der Kirchen und der kolonialen Häuser. Außerdem hat diese Gegend ein mildes und gesundes Klima.


Bandurria
Bandurria

Bandurria

Bandurria bezeichnet entweder ein Instrument (spanisches Saiteninstrument) oder eine über 4.000 Jahre alte Siedlung, in der Forscher vor kurzem alte verstümmelte Überreste von 3 Erwachsenen gefunden haben.


Cahuachi
Cahuachi

Cahuáchi

28 Kilometer von Nazca entfernt befindet sich Cahuáchi, das frühere Kulturzentrum der Nazca-Kultur. Auf dem 24 km² großem Terrain gibt es sechs aus an der Luft getrockneten Ziegeln bestehende Stufenpyramiden und etwa noch 40 weitere Gebäudestrukturen.

Die größte Pyramide hat eine Höhe von circa 30 Metern. Die Gegend diente seit dem Anfang der Zeitrechnung, bis etwa 500 n. Chr., als Kulturzentrum. Unter der Führung des Italieners Giuseppe Orefici vom Centro Italiano Studie Ricerche Archeologiche Precolombiane wurden von 19984-98 Ausgrabungen auf diesem Areal ausgeführt. Er rekonstruierte die Gegend zum Teil wieder.


Cajamarca
Cajamarca

Cajamarca

Cajamarca, mit seinen circa 95.000 Einwohnern, liegt auf 2.750 m Höhe. Sehenswürdigkeiten in Cajamarca sind vor allem das Cuarto del Rescate (Lösegeldzimmer), das von den Indios zweimal mit Silber und 1 mal mit Gold gefüllt wurde, um ihren Herrscher Atahualpa von den Spaniern freizukaufen, der jedoch später getötet wurde. Außerdem sind die Kathedrale, die Plaza de Armas, die Kirche San Francisco mit der Kapelle Capilla de la Dolorsa und die Kirche von Belén sehenswert. Cajamarca ist auch berühmt für seinen Carnaval de Cajamarca, an dem auch die althergebrachte Unsha-Zeremonie gefeiert wird. In der Nähe von Cajamarca gibt es noch einige weitere Sehenswürdigkeiten: Cerro Santa Apolonia, der Silla del Inca, die Ventanillas de Otuzco, die Baños del Inca sowie Cumbemayo.


Callejón de Huaylas

Callejón de Huaylas ist ein farbenfrohes Tal zwischen der Cordillera Blanca und der Cordillera Negra, circa 400 Kilometer von Lima entfernt. Der Fluss Santa fließt ebenfalls durch dieses Tal. Die Gegend ist bei Bergsportlern sehr beliebt, aufgrund seiner 35 Gipfel, die über 6.000 Meter hoch sind (z. B. der Huascarán der mit 6.768 Metern der höchste Gipfel Perus ist und der zweitgrößte Amerikas).


Cantayoc
Cantayoc

Cantayoc

Ungefähr vier km von Nazca entfernt liegen die Aquädukte von Cantayoc, zwischen 300 und 600 nach Christus erbaut, wurden die Aquädukte entworfen, um eine ganzjährige Wasserquelle für die Gegend zu bieten. Die Aquädukte leiten das Wasser von den Bergquellen nach Nazca mittels Kanälen im Untergrund. Diese Kanäle, insgesamt 36, erlauben es dem Wasser in Perioden des schweren Regens langsamer zu fließen. Einige dieser Aquädukte werden heute noch von Bauern in der Gegend genutzt.

Die Inka Ruinen von Paredones sind in der Nähe und werden normalerweise im Zusammenhang mit einem Besuch der Cantayoc Aquädukte besucht. Diese Ruinen sind nicht gut erhalten und gewähren nur einen kurzen Besuch.


Caral
Caral

Caral

Die Tempelstadt von Caral, im Valle de Supe, ca. 175 km nördlich von der Hauptstadt Lima landeinwärts gelegen, sind die ältesten stadtähnlichen Siedlungen auf dem amerikanischen Kontinent. Das Alter von Caral und seiner Kultur wurde auf 4.600 Jahre datiert. Die Blütezeit von Caral war zwischen 1800-1000 v. Chr., was auch an der Einführung der Keramik deutlich wird. Zeitlich reiht sich Caral in die bekannten Ursprungszentren der menschlichen Zivilisation neben Mesopotamien, Ägypten und Indien ein.

Caral umfasst eine Fläche von 60 Hektar und besteht aus zwei kreisförmigen, in den Boden eingesenkten Flächen. Begrenzt wird die Siedlung durch sechs flache pyramidenähnliche Erhebungen. Am Eingang der Pyramide befinden sich zwei 3,5 m hohe Monolithen aus Granit. Woher die Steine stammen, ist bis heute nicht geklärt.

Archäologen gehen davon aus, dass die Küste durch das El Niño-Phänomen immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht wurde und die Einwohner deshalb ihre Wohngebiete in höherer Lage im Wüstengebiet suchten. Da in der Nähe von Caral ein Fluss fließt und das Tal von Bewässerungskanälen durchzogen wird, war es möglich, Mais, Kürbis, Bohnen und Baumwolle anzubauen.

Aufgrund der geringen Entfernung zum Meer, wurde sicherlich ein Teil der Nahrungsmittel durch Fischfang abgedeckt. Bei den Ausgrabungen fand man Flöten, Fischgräten, Schnecken und Muscheln. Die Einwohnerzahl von Caral wird auf ungefähr 1.000 Menschen zur Blütezeit geschätzt. Die unterschiedliche Bauweise lässt eine soziale Schichtung erkennen. Die Besiedlung der Stadt endete um 1200 v. Chr., die Gründe dafür sind nicht bekannt. Im Juni 2009 wurde Caral als "Sacred City of Caral-Supe" von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


Casma / Sechín

In der Nähe von Casma, der "Stadt des ewigen Sommers", liegt Sechín. Casma wurde in den 1970ern durch ein Erdbeben beinahe komplett zerstört, konnte aber inzwischen durch chilenische Hilfe wieder größtenteils aufgebaut werden. Obwohl der Ruinenkomplex von Sechín bereits um etwa 1800 – 1300 v. Chr. entstand, wurde er erst 1937 entdeckt. Es wird vermutet, dass er ein riesiges religiöses Zentrum für Opferzeremonien war. Mittels eines Höhenwegs gelangt man zum Komplex. Heute ist der immense Hauptbau erhalten, der eine Größe von 38 x 38 m besitzt und aus Lehmziegeln besteht. Dieser Hauptbau ist das Heiligtum und wird zudem von einer Steinpfeiler- Mauer umringt. Man fand über 300 Reliefplatten, manche wiegen sogar bis zu 300 t. Im Museum Max Uhle gibt es ein Modell des Tempels von Sechín und man kann auch einige Ausgrabungsgegenstände sehen. Der Baubeginn der Sechín-Anlage geht bis ins Jahr 3500 v. Chr. zurück und ist somit das älteste Bauwerk in Südamerika.


Chan Chan
Chan Chan

Chan Chan

Chan Chan, wie wir es heute kennen, wurde zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert errichtet. Die einstige Hauptstadt des Chimu Reiches ist heute wegen den Wetterbedingungen, die der Form der Stadt stark zugesetzt haben, nur eine Ruinenstadt. Der Ort liegt 5 Kilometer nördlich von Trujillo an einer Küstenwüste am Meer Perus und wurde aus Lehmziegeln gebaut. Sehenswert ist vor allem der Palacio Tschudi südwestlich von Chan Chan. Er ist mit seinen Fresken und tierähnlichen sowie geometrischen Reliefen einer der am besten erhaltenen Tempel, benannt nach dem Schweizer Südamerikaforscher Johann Jakob von Tschudi. Außerhalb Chan Chans kann man auf dem Ackerland der Moche die traditionellen Anbauformen, die typische Kleidung der Anwohner, sowie ihre köstlichen Speisen und Getränke kennen lernen. Zwischen diesem Ackerland und der Wüste befindet sich sowohl der Sonnentempel (Huaca del Sol), der mit mehr als 100 Millionen Ziegelsteinen erbaut wurde und eine momentane Höhe von 45 Metern aufweist, als auch der Mondtempel (Huaca de la Luna), ein Tempel, der aus 6 übereinander geschichteten Bauten besteht. Besonders eindrucksvoll ist die Huaca del Dragon, deren Wände mit symbolischen Regenbogen, Drachen und Tausendfüßlern verziert sind und die Huaca La Esmeralda, bei der man Fische, Vögel, Rauten und Wellen in Lehmornamenten bestaunen kann. Dank der geduldigen Arbeit der Archäologen wurden mehrere Häuser und Straßen entdeckt, die uns heute Aufschluss über die Stadtplanung dieser Kultur geben.


Chauchilla
Chauchilla

Chauchilla

Dieser beeindruckende prä-inkaische Friedhof befindet sich 28 km südöstlich von Nazca. Man nimmt an, dass diese Stätte aus dem Jahre 1100 n. Chr. stammt. Die durchgeführten Studien zeigen, dass es hier mehr als 400 Gräber und tausend Kadaver gab. Zurzeit kann man zwölf Gräber mit Mumien von Erwachsenen und Kindern besichtigen.


Chiclayo

Chiclayo ist einer der Verkehrsknotenpunkte Perus mit dem Mercado Modelo und dem Mercado de Hierbas (Kräutermarkt). Chiclayo ist meist der Ausgangspunkt für Sehenswürdigkeiten wie die Sipan Ruinen mit dem Grab des Herrschers von Sipan, den Pyramiden von Túcume sowie dem Museo Brüning.


Chinchero
Chinchero

Chinchero

Sehenswürdigkeit ist der Sonntagsmarkt, der auf dem Hauptplatz vor der Kirche des Ortes stattfindet.


Chivay
Chivay

Chivay

Das Städtchen Chivay liegt auf 3.600 m im Colca Tal am Río Colca. Die Stadt selbst hat eigentlich keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten, jedoch wird hier meistens ein Halt eingelegt, beispielsweise zum Übernachten oder Frühstücken. Fünf Kilometer von Chivay entfernt liegt das Thermalbad La Calera, das von den heißen Quellen der in der Nähe liegenden Vulkane genährt wird. Außerdem ist La Calera eines der modernsten Thermalbäder in Peru.


Choqueuquirao
Choqueuquirao

Choquequirao

Choquequirao ist berühmt für seine Zitadelle, die von Steinmauern umgeben wird, sowie die Terrassen und sein munteres Ambiente, das vielleicht auf alten Zeremonien zur Anbetung der Sonne beruht. Choquequirao liegt auf einer Höhe von 1.300 Metern und auf einem fast unüberwindbaren Gipfel eines Berges in der Provinz La Convención im Departamento Cuzco. Über 40 Jahre hinweg verwandelte sich diese Zitadelle als letzte Bastion für die Zuflucht der Söhne der Sonne nach dem Misserfolg des Rebellenführers Manco Ica.

Um nach Choquequirao zu gelangen wandert man hin und zurück 60 Kilometer, wofür man 4 Tage benötigt. Man reist auf dem Landweg von Cuzco zum Dorf Cachora, wo die Reise beginnt und von dort wandert man einen 30 Kilometer Zickzack-Weg entlang. Teile dieser Strecke können jedoch mit dem Pferd oder mit dem Esel bewältigt werden. Um die Region Choquequiraos weist die Natur geografische Charakterzüge und die speziellen Eigenheiten der Biodiversität des hohen Urwaldes auf. Besucher können deshalb auch sowohl den eindrucksvollen Flug des Kondors beobachten als auch den Brillenbär. Zwischen den langen Wanderungen machen riesige Berge, ängstigende Abgründe, schöne Gletscher und tiefe Canyons die Tour zu einem einmaligen Erlebnis.

Die überaus schöne Zitadelle des Ortes wurde im 15. Jahrhundert von dem Inka Pachacutec während dessen Herrschaftszeit erbaut und bietet viele Monumente und ist verglichen mit Machu Picchu, das am häufigsten besuchte archäologische Monument Perus. Choquequirao setzt sich aus neun Zonen zusammen und wird durch seine Steinkonstruktion in kleine Bezirke gegliedert. Es gibt auch einen Hauptplatz in dessen Nähe sich der größte Tempel der Stätte befindet, sowie die Wohnhäuser der Autoritäten. Heute sind nur 30 % des 1.810 Hektar großen Komplexes freigelegt. Auch die Geschichte des Komplexes ist sehr interessant, denn er wurde dreimal wiederentdeckt. Zuerst von dem Historiker Cosme Bueno 1768, der das Vorhandensein des Komplexes erwähnte. Im 19. Jahrhundert äußerten sich die Franzosen Eugen de Santiges und Leónce Angrand über diese Stätte. Schließlich fand auch 1909 Hiram Bingham den Komplex und entdeckte auch 1911 Machu Picchu. Die Architektur von Choquequirao ähnelt der Machu Picchus.


Colca Canyon
Colca Canyon

Colca-Canyon

Der Colca-Canyon kann von Arequipa aus erreicht werden. Bei einer Tiefe von mehr als 3.400 Metern wird er als der tiefste Canyon der Welt nach Cotahuasi, der auch in Arequipa ist, betrachtet. Der Colca-Canyon kann nur über den Landweg, der eine fünfstündige Reise von Arequipa aus beinhaltet, erreicht werden. Meist wird in dem Städtchen Chivay am Rio Colca im Colca-Tal gehalten, in dessen Nähe es ein Thermalbad gibt, welches von den heißen Quellen der umliegenden Vulkane genährt wird, und am Cruz del Condor, der beste Aussichtspunkt am Colca-Canyon an dem auch Kondore beobachtet werden können.


Cotahuasi

Die Hauptsehenswürdigkeit der Provinz Cotahuasi ist der gleichnamige Canyon. Die Geografie in dieser Gegend ist sehr vielfältig, da es mächtige Flüsse, steile Felswände und tiefe Schluchten gibt. Die Zeit scheint für die dort lebenden Menschen stehen geblieben zu sein, denn bis heute behüten sie ihr altertümliches Aussehen und behalten noch heute ihre alten Traditionen bei.

Der Cotahuasi Canyon befindet sich in La Unión, eine Provinz Arequipas, auf dessen Weg man jedoch einige Außergewöhnlichkeiten beachten sollte. Von Arequipa werden 14 Stunden für den Weg benötigt, da die Landstraße in keinem guten Zustand ist. Vom Ort aus muss noch eine Wanderung absolviert werden, bis man 2 Hängebrücken passiert und Kondore sehen kann. Dann erreicht man den Wasserfall von Sipia. Am Canyon finden sich viele Tiere die vom Aussterben bedroht sind. Deswegen und auch wegen seiner vielen archäologischen und kulturellen Attraktionen wurde der Canyon 1988 zum Nationalpark erklärt.


Cuzco
Cuzco

Cuzco

Cuzco, das einst die Hauptstadt und das Herz des Inkaimperiums war, bevor es schließlich 1524 von den Spaniern erobert wurde, ist eines der größten Departements in Peru und liegt 3.400 Meter über dem Meeresspiegel. Seit 1983 steht Cuzco als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Heute ist diese Stadt das am meisten besuchte Reiseziel des Landes. Auf dem Plaza de Armas und entlang der mit Steinen gepflasterten Gassen der Stadt findet man verschiedene Gebäude aus der Zeit der Inkas, darunter Koricancha und den Palast des Inkaherrschers Inca Roca. Daneben stehen Gebäude im andinen Barockstil, wie zum Beispiel der Dom und die Kirche Iglesia de la Compañía, Iglesia San Francisco und das Coricancha Museum.

Empfohlen wird auch ein Besuch im Stadtteil La Merced sowie im malerischen Stadtteil San Blas, wo sich die besten Kunsthandwerker der Region mit ihren Werkstätten niedergelassen haben. Für ein aufregendes Nachtleben ist in dieser aufregenden Stadt gesorgt. Es gibt zahlreiche Bars und Gaststätten für jeden Geschmack.

Nur zehn Minuten außerhalb der Stadt liegen die gigantischen Festungsmauern der Festung Sacsayhuamán. Einige Kilometer weiter liegen die archäologischen Stätten Qenko, Pukapukara und Tambomachay, die in der Inkazeit aus massiven Fels errichtet wurden. Etwa eine Stunde von Cuzco entfernt liegt das heilige Tal der Inkas und die Ortschaften Pisac, Maras, Chinchero und Ollantaytambo. Von letzterer kann man den Zug nach Machu Picchu nehmen. Eine andere Möglichkeit dorthin zu kommen ist die beliebte Wanderung entlang des Inkapfades, eine beeindruckende Wanderung vorbei an Gletschern, Gebirgsflüssen und überwältigenden Landschaften. Der Weg gilt als eine der schönsten Wanderungen der Welt, weil man einerseits immer wieder auf archäologische Stätten und andererseits auf eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt stößt.


Gocta Wasserfall

Von Chachapoyas aus gelangt man zum Gocta Wasserfall, der ungefähr 20 Kilometer entfernt liegt. Der Wasserfall wurde erst 2002 von dem Deutschen Stefan Ziemendorff entdeckt und gilt als einer der höchsten Wasserfälle der Welt. Einer Legende zufolge soll eine schöne Sirene in der Lagune des Wasserfalls wohnen und die Mutter der Fische des Flusses und Behüterin eines Goldschatzes sein.


Huanchaco
Huanchaco

Huanchaco

Huanchaco ist ein kleines Fischerdorf an der nord-zentralen Küste Perus, nördlich von Trujillo. Das Dorf ist ein ruhiger Ort, bekannt für seine einzigartigen Fischerboote, die "Caballitos de Totora".


Ica

Ica ist eine auf 400 Metern liegende Kolonialstadt, die 306 km von Lima entfernt ist. Ferner könnte man sagen, Ica sei ein esoterischer Ort, wo der Glaube noch tief verwurzelt ist. Hier gibt es Sanddünen, Täler und viel Sonne. Deshalb ist Ica auch eine für die Landwirtschaft hervorragend geeignete Region und man findet inmitten der interessanten vielfarbigen Texturen der Wüstenlandschaften fruchtbare Felder mit Baumwolle, Pallar (eine heimische Bohnensorte), Spargel, Zitrusfrüchten und Weintrauben. In diesem Departement entwickelten sich einige der wichtigsten Kulturen des alten Peru: Paracas und Nazca.  
Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale der Stadt Ica, deren ursprünglicher, aus dem 18. Jahrhundert stammender Bau, 1824 umgestaltet wurde. Die Fassade des Kirchengebäudes ist im neoklassizistischen Stil gehalten, währenddessen das Innere, wie beispielsweise die Altare und die Kanzel eindeutig zeigen, dem Barock zuzuordnen ist. Eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten ist zum Beispiel das örtliche Museum Adolfo Bermúdez Jenkins, das nicht nur eine Sammlung von Stücken der Kulturen Paracas, Nazca, Huari, Ica und Inka, sondern auch von Gemälden, Kolonialmöbeln und moderneren Objekten beinhaltet. Außerdem ist noch das "Bodegas Artesanales", eine rustikale Schnapsbrennerei, die auf traditionelle Weise und unter Zuhilfenahme von Destillierkolben aus der Kolonialzeit den Pisco herstellt, zu nennen. Im Tal Icas gibt es mehr als 85 solcher Brennereien, unter anderem die von Lazo, Catador, Sotelo, Álvarez, Mendoza und Acuache. Sehenswert ist auch die Lagune Huacachina, die für die Iqueños als traditioneller Ort der Entspannung dient. Die Lagune erscheint wie eine Oase inmitten der Wüste mit ihrer prächtigen Dünenlandschaft, den Palmen und den Huarangos (Baumart). Einige Anwohner sprechen dem Wasser sogar heilende Kräfte zu.


Inka Trail

Die Wanderung auf dem wohl berühmtesten Pilgerpfad Südamerikas dauert vier Tage. Es gibt viele Varianten um das Ziel des Pilgerpfads, Machu Picchu, zu erreichen. Dabei führt zum Beispiel die Strecke von Abra Warmiwañusqa (4.200 Meter), auch der Pass der "Toten Frau" genannt, über den Runkuraq'ay-Pass, die Ruinenstadt Phuyupatamarca ("Stadt über den Wolken") und die kleine Siedlung Wiñaywayna nach Machu Picchu, dem Ziel des Pilgerpfades. Die bekanntesten Routen jedoch beginnen bei "Kilometer 82" und "Kilometer 88", der Bahnroute von Cuzco nach Aguas Calientes bei Machu Picchu. Dabei sieht man einige Ruinen der Inkas sowie erstaunliche Landschaften.


Intiraymi
Intiraymi

Inti Raymi Fest (Cuzco)

Das Inti Raymi Fest findet jedes Jahr am 24. Juni statt. Bei dem Fest lebt die Welt der alten Inkas wieder auf. Soldaten, Priester, Adel und Sonnenjungfrauen sowie der "Inca" treten historisch-kostümiert auf. Früher wurde als Highlight des Festes ein Lama geopfert. Inti Raymi wird zur Feier der Sonnenwende gefeiert. Jedes Jahr, am 22.06. wird das Fest mit einem Feuerwerk eröffnet, am darauf folgenden Tag gibt es einen riesigen Folkloreumzug durch Cuzco. Das Hauptereignis findet aber, wie oben beschrieben, am 24.06. statt.


Iquitos

Iquitos ist die Hauptstadt des Departements Loreto und gleichzeitig einer der wichtigsten Hafenstädte am Fluss des Amazonas. Da Iquitos außerdem noch die größte Stadt im peruanischen Regenwald ist, kann man sie nur per Schiff oder Flugzeug erreichen. Früher wurde diese Region von den Völkern Cocama, Huitoto und Bora besiedelt. Doch nach der Kolonisierung durch die Missionare der Jesuiten wurde die Stadt Iquitos gegründet. Wegen des Kautschukbooms erblühte die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts. Der wirtschaftliche Aufschwung bzw. Reichtum zeigte sich in den prächtigen Gebäuden, die noch heute erhalten sind. Beispiele sind das Hotel Palace, das im Jugendstil erbaut wurde oder das Haus Casa de Fierro, das von dem weltbekannten französischen Architekten Gustave Eiffel gestaltet wurde. Den Kontrast zu diesen Prunkbauten bilden die rustikalen Häuser im Stadtteil Belen, die zum Schutz vor Hochwasser am Fluß auf Pfählen oder auf einer Art Floß ruhen. Die Attraktionen sind die Ausflüge zu den Flüssen und Seen und zu den herrlichen Badestränden, wie zum Beispiel zur Uferpromenade "Malecon".


Islas Ballestas

Die Islas Ballestas sind eine wilde zerklüftete Inselgruppe mit sonderbar geformten Felsen und vielen Klippen.


Isla Taquile
Isla Taquile

Isla Taquile

35 km von Puno entfernt liegt die Insel Taquile. Taquile ist durch seine Terassenanlagen bekannt, aber am berühmtesten ist die Insel für ihre strickenden Männer. Hotels gibt es keine in Taquile, die Reisenden die auf der Insel übernachten möchten werden in den örtlichen Familien untergebracht. Die Inselbewohner versorgen sich durch den Terrassenfeldbau und die Fischerei. Auch sehenswert in Taquile sind der sogenannte "Bogen der Freundschaft", das Eingangstor, und der Plaza Principal. Den in Taquile hergestellten Textilien wurde 2006 auch der Status als UNESCO Welterbe verliehen.


Karajia
Karajia

Karajía

Karajía ist ein Dorf und eine nach dem Ort benannte Chachapoya-Kultur-Begräbnisstätte. Etwa 300 Meter unterhalb des Dorfes, sieht man Sakopharge an einer Felswand, in denen Mumien in Hockstellung sind. Diese Sakopharge wurden von Frederíco Kauffmann-Doig entdeckt und 1985 von ihm zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.


Kenko

Kenko ist ein Kult- und Festplatz, der von einem Felsen mit Spalten und Höhlen umgeben ist. In der Mitte des Platzes findet man ein steinernes Gebilde auf einem Sockel, dass wenn es seinen Schatten wirft einen Puma erkennen lässt.


Kuelap
Kuelap

Kuélap

Kuelap ist neben Machu Picchu die zweitgrößte archäologische Sehenswürdigkeit Perus. Sehenswertes der Festung sind unter anderem die zentrale Zitadelle ("El Castillo") sowie die massive Festungsmauer (etwa 20 Meter hoch und über ein Kilometer lang). Die Festung liegt nahe der Stadt Chachapoyas auf circa 3000 Metern Höhe und ist deshalb nur schwer zu erreichen.


Largo Lindo
Largo Lindo

Lago Lindo

Lago Lindo ist eine kleine Lagune mit kristallklarem Wasser in der Nähe von Tarapoto und ein bekanntes Ziel für Ausflüge. Außerdem hat das Ökoreservat Lago Lindo noch ein Vogelreservat.


Lamas
Lamas

Lamas

In der Unterstadt Lamas', El Huayaco, leben die Quechua-Lamistas, die Gegner der Inkas waren und von den Chancas aus Andahuaylas ihren Ursprung haben. Sehenswert sind in Lamas der Markt, das Museo Etnológico de Lamistas und das Kulturhandwerkszentrum Centro Artesanal Waska Waska Warmi Wasi. Am 17. Juni feiern die Indios das Fest Santa Cruz de Los Motilones und in der letzten Woche des August ein Fest für die Schutzpatronin Santa Rosa de Lima.


Leimebamba
Leimebamba

Leimebamba

Leimebamba liegt am Río Utcubamba und ist berühmt für seine unzähligen Mienenfelder aus der Prä-Inkazeit. 200 der zahlreichen Mumienbündel der Chachapoyas, die im Bergregenwald gefunden wurden, kann man heute im Museo Leimebamba besichtigen. In der Nähe von Leimebamba liegt auch die Laguna de los Cóndores, oberhalb der die oben genannten Mumienbündel im Bergnebelwald gefunden wurden.


Lima
Lima

Lima

Lima wurde im Jahr 1535 gegründet und entwickelte sich schnell zur wichtigsten Stadt in Amerika. Heute hat die Stadt 8 Millionen Einwohner und ist die Heimat vieler Einwanderer aus allen Teilen der Welt und deshalb ein echter Schmelztiegel. Das historische Zentrum der Stadt ist heute von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Lima ist auch eine unerschöpfliche Quelle der Kultur. Zum Beispiel das Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia oder das Museo Arqueológico Rafael Larco Herrera mit Schätzen von unvorstellbarem Wert aus der Zeit des Inkareiches und zuvor. Mitten in der Stadt findet man mehrere archäologische Sehenswürdigkeiten, darunter Huaca Huallamarca oder Huaca Pucllana.

Lima ist nicht nur die Hauptstadt Perus, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Sehenswürdigkeiten des touristischen Interesses sind der Plaza de Armas, das Herz der Stadt, die Kirche und das Kloster San Francisco, das Kloster Santo Domingo mit seinem riesigen Kreuzgang, der Regierungspalast, das Rathaus, das Museum für Anthropologie und Archäologie und das Museo de Oro, das Goldmuseum mit unglaublichen Goldschätzen der Chimu- und Inkakultur und vielen anderen Edelsteinen, Zeremonial- und Kultgegenständen. Das Museum zeigt auch eine der besten Kleider- und Waffensammlungen der Welt. Ebenfalls sehenswert sind auch die Stadtviertel San Isidro und Miraflores.

Nahe bei Lima, am pazifischen Ozean, liegt das wichtigste Heiligtum der peruanischen Küste aus der Zeit vor dem Inkareich: Pachacámac, errichtet im 3. Jahrhundert nach Christus. Eine andere Attraktion der Stadt sind die Strände, die hervorragend für die Ausübung von Wassersportarten und zum Sonnenbaden geeignet sind oder um dort einfach die Schönheit des pazifischen Ozeans zu bewundern. Bei einem Besuch der Stadt sollte man auch die Spezialitäten der weltweit anerkannten peruanischen Gastronomie kennenlernen. Hier gibt es eine große Vielfalt von Gaststätten und gemütlichen Lokalen, wo der Reisende diese ausgezeichneten Gerichte kosten kann, die bei der Verschmelzung von europäischen, afrikanischen und asiatischen Einflüssen mit der andinen Kochkultur entstanden sind.


Machu Picchu
Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu ist eine vollständige auf 2.400 Meter Höhe liegende Inkastadt, die erst 1911 von dem Amerikaner Hiram Bingham entdeckt wurde. Sehenswürdigkeiten in Machu Picchu sind das Mirador, ein rekonstruiertes, oberhalb der Stadt liegendes Häuschen mit spitzen Giebeln von dem man den schönsten Blick über Machu Picchu hat, das Tor Huaca Punku, der Begräbnisfelsen, der eine schlittenförmige Altarform besitzt, die Amanahuasi, 16 aufeinander folgende Becken aus Stein die durch ein Wasserleitungssystem miteinander verbunden sind, das Mausoleum der Könige, der Sonnentempel, der Palast der Prinzessin, die Herrschaftsresidenz mit dem königlichen Palast und die vielen Tempel, die es zu entdecken gibt.


Maras
Maras

Maras Salzterrassen

Maras, das 7 Kilometer von Moray entfernt ist und auf einer Höhe von 3.380 m liegt, ist ein kleines Dorf, welches fast wie ein Modell-Dorf, ja sogar wie eine Miniatur Stadt wirkt. 1556 wurde Maras durch den beauftragten Kapitän Pedro Ortiz de Orué, als Teil der Steuerreduzierung durch den Vizekönig Francisco de Toledo, der Salzminen besaß, welche bereits völlig abgebaut waren, da sie als Tauschmittel für Wirtschafts- und Wertsachen genutzt wurden, gegründet. Von Maras aus lassen sich die Salzminen über einen befestigten Pfad erreichen, auf dem im Allgemeinen Esel entlang traben, die Säcke mit Salz tragen, welches aus den natürlichen Salzterrassen abgebaut wurde. Nahe der Stadt Urubamba liegen die Salzterrassen von Maras (Salineras), deren Bewohner noch heute hauptsächlich vom Anbau und der Verarbeitung des Salzvorkommens leben. Ebenfalls in der Nähe von Maras erstrecken sich die Inkaterassen von Moray.


Moray
Moray

Moray Inkaterrassen

Neun km im Nordwesten Maras, liegen die Inkaterrassen von Moray. Moray setzt sich aus vier ovalförmigen und terrassierten Anlagen, die dem Ackerbau dienten, Bewässerungskanälen und Wassergräben zusammen. Die größte dieser Anlagen befindet sich ca. 45 m unter dem Bodenniveau und alle Terrassen haben eine durchschnittliche Höhe von 1,80 m. Es wird angenommen, dass Moray früher das bedeutendste landwirtschaftliche inkaische Experimentier- und Forschungszentrum war.


Nazca

Die Provinz Nazca liegt etwa 100 Kilometer weit von der Stadt Ica entfernt. Bekannt ist der Ort vor allem durch die Linien von Nazca, eines der größten Geheimnisse der Archäologie weltweit und seit 1994 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Es handelt sich um ein Netz an Linien und Tier- sowie Pflanzenzeichnungen auf dem Sandboden der Wüste (auch als Geoglyphen bezeichnet). Zu den am besten zu erkennenden Figuren gehören der Kolibri, der Hund, der Affe, der Chaucato (Vogelart) und die Spinne. Diese Bildnisse sind ausschließlich aus der Höhe, zum Beispiel von einem Flugzeug aus zu erkennen. Das gesamte Areal der Nazca-Linien hat eine Fläche von 700 Quadratkilometern. Eine deutsche Mathematikerin Maria Reiche investierte 50 Jahre in die Untersuchungen und kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Zeichnungen um einen astronomischen Kalender handelt. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel einige Weinkeller und Piscobrennereien (ein hiesiger Traubenschnaps), den See Laguna de la Huacachina, eine herrliche Oase in der Wüste nur wenige Minuten von Ica entfernt, oder das Tal Chincha, Ursprungsort der afro-peruanischen Musik der Schwarzen, kann man in dieser Region besuchen.


Ollanta
Ollanta

Ollanta/ Ollantaytambo

Ollanta befindet sich nordwestlich von Maras. Die Stadt beherbergt die Ruinen von Ollantaytambo mit seinen sehenswerten Inkaruinen. Ollantaytambo besteht aus mehreren Plattformen. Weitere Sehenswürdigkeiten in Ollantaytambo sind der Haupttempel, der bis heute unvollendet ist, sowie das Bad der Prinzessin, eine schön verzierte Steinplatte aus der stetig Wasser sprudelt.


Pikillacta

Während der Präinkazeit war der Ort eine Wari-Stadt und hatte eine Größe von circa 50 ha. Noch heute steht in Pikillacta ein Großteil der bis 12 m großen Bruchsteinmauern sowie Gassen und Plätze. Pikillacta war sowohl religiöses Zentrum als auch ein Militärstützpunkt um das Hochland Cuzcos mit Lagerkapazitäten in Zeiten der Krisen zu beherrschen. Der Parque Arqueológico de Pikillacta. Pikillacta liegt etwa 30 km von Cuzco entfernt und auf einer Höhe von 3.300 m. Zu diesem Ruinenterritorium gehört auch Rumicola, ein steinernes Mauermonument.


Pisaq
Pisaq

Pisaq

Die Stadt Pisaq ist bekannt durch ihren Markt, der immer sonntags, dienstags und donnerstags stattfindet, sowie den über den Berg verteilten Ruinenkomplex von Pisaq. Auch die Terrassen und Bewässerungsanlage Tipon der Inka sind sehr imposant.


Pucallpa

Pucallpa liegt am Fluss Rio Ucayali, nordöstlich von Lima in einem Urwaldgebiet. Die Hauptattraktion der Stadt ist der Markt entlang des Rio Manantay. Außerhalb der Stadt kann man auch viele Indiodörfer, Lagunen und Kanäle sehen, zu denen unterschiedliche Touren ins Amazonasgebiet führen.


Puerto Maldonado

Das Departement Madre de Dios zeichnet sich, durch üppige Vegetation, unendlich erscheinende Wälder und gewundene Flüsse aus. Ein Ort mit prickelndem Leben bis in den letzten Winkel. Die Hauptstadt Puerto Maldonado ist gezwungenermaßen der Durchgangspunkt zu einigen Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region. In der Vergangenheit lebte die Stadt von der Ausbeutung von Kautschuk, Hölzern, Gold und Erdöl. Heute jedoch vorwiegend vom Ökotourismus und dem Handel mit Paranüssen. Etwa 10 Kilometer von Puerto Maldonado entfernt kommt man nach einer 1 ½ stündigen Wanderung zum See Lago Sandoval. In der Umgebung des Sees wachsen eine große Anzahl von verschiedenen Pflanzen, wie zum Beispiel: Schilf, Orchideen, Lupuna, Kaobabäume und Palmen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern. Aber nicht nur Pflanzen sind hier anzutreffen, sondern auch eine Vielzahl von Vogelarten, darunter Tukan, verschiedene Papageienarten, Reiher, aber auch Tapire, Schildkröten, Flussotter und schwarze Kaimane. Letztere sind vom Aussterben bedroht. Im naheliegendem See Valencia, der rund 60 km von Puerto Maldonado entlang des Flusses Madre de Dios entfernt liegt, gibt es ebenfalls zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dort siedeln verschiedene einheimische Stämme, die vor allem vom Fischfang leben.


Puno
Puno

Puno

Das Departement Madre de Dios zeichnet sich, durch üppige Vegetation, unendlich erscheinende Wälder und gewundene Flüsse aus. Ein Ort mit prickelndem Leben bis in den letzten Winkel. Die Hauptstadt Puerto Maldonado ist gezwungenermaßen der Durchgangspunkt zu einigen Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region.

In der Vergangenheit lebte die Stadt von der Ausbeutung von Kautschuk, Hölzern, Gold und Erdöl. Heute jedoch vorwiegend vom Ökotourismus und dem Handel mit Paranüssen. Etwa 10 Kilometer von Puerto Maldonado entfernt kommt man nach einer 1 ½ stündigen Wanderung zum See Lago Sandoval. In der Umgebung des Sees wachsen eine große Anzahl von verschiedenen Pflanzen, wie zum Beispiel: Schilf, Orchideen, Lupuna, Kaobabäume und Palmen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern. Aber nicht nur Pflanzen sind hier anzutreffen, sondern auch eine Vielzahl von Vogelarten, darunter Tukan, verschiedene Papageienarten, Reiher, aber auch Tapire, Schildkröten, Flussotter und schwarze Kaimane. Letztere sind vom Aussterben bedroht.

Im naheliegenden See Valencia, der rund 60 km von Puerto Maldonado entlang des Flusses Madre de Dios entfernt liegt, gibt es ebenfalls zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dort siedeln verschiedene einheimische Stämme, die vor allem vom Fischfang leben.


Quiocta Höhle

Die Quiocta Höhle, auch "Caverna de Quiocta" genannt, ist eine riesige Höhle, von der bis heute nur der Bereich des Eingangs erforscht wurde. Der Eingang der Höhle ist vergittert, aufgrund der sich verschlimmernden Grabräuberei und kann deshalb nur mit einem von der Stadtverwaltung lizenzierten Führer gegen Gebühr besichtigt werden.


Sacsayhuaman

Die Ruine der Inkafestung Sacsayhuaman ist die imposanteste Inkastätte in der Umgebung Cuzcos. Von ihr ist heute etwa nur noch ein Drittel erhalten.


Sillustani Grabtürme

Die Grabtürme von Sillustani, auch "Chullpas" (Aymara: Begräbnistürme) genannt, liegen etwa 35 km von Puno entfernt. Etwa um 1200 nach Christus wurden die ersten Chullpas von der Colla Kultur errichtet. Als es 1445 zu einem Streit zwischen Collas und den Lupacas aus Chicuito kam, machten die Inkas von dieser Situation Gebrauch und rissen schließlich die gesamte Region an sich. Die Inkas eigneten sich auch den Begräbniskult der Collas an, verehrten den "Mallku" (Schutzgeist) der Collas, optimierten die Türme und bildeten zu den 9 Chullpas der Colla noch 26 weitere dazu. Starb ein bedeutender Mann, so wurden bei dessen Begräbnis zwischen 20 und 30 Lamas verbrannt, sowie Frauen, Kinder und Diener umgebracht, damit sie dem Verstorbenen auch im Jenseits dienen können. Meistens wurden auch noch lebende Personen mit den Toten in den Grabturm eingemauert. Viele Chullpas sind rund und sind aus Basalt- und Trachytsteinen gefertigt. Der größte Grabturm ist der "La Gran Chullpa del Lagarto", der durch seine Höhe von 12 Metern glänzt.


Sipán

Die Grabstätten von Sipan, sind berühmt für den archäologischen Fund eines unberührten Grabes eines Mochica-Herrschers. In Sipan selbst sieht man jedoch nur eine Rekonstruktion des Grabes, weil sich die Originale in Museen in Lima und Lambayeque befinden. Deshalb ist Lambayeque eines der wichtigsten Reiseziele der Archäologen. Dort kann man heute die Ausgrabungen besuchen und auch ein modernes Museum mit dem Namen Tumbas Reales de Sipán, wo auserlesene aus Gold hergestellte Objekte ausgestellt werden, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden. Man kann auch das Museum Brunning in der Provinz Lambayeque besuchen, oder das Museum Sicán in der Provinz Farreñafe.


Tarapoto

Die "Stadt der Palmen", ein landwirtschaftliches Zentrum im Norden Perus, liegt auf 360 m Höhe und nahe des Río Mayo. Tarapoto hat abgesehen von einem winzigen Markt an der Avenida Raimondi, beim Plaza de Armas, keine Sehenswürdigkeiten. Außerdem ist Tarapoto Hauptstadt der Provinz San Martín.


Tingo

46 km von Leimebamba entfernt, liegt der Ort Tingo. Durch Hochwasserfluten wurden 1993 Ortsteile hinfort gerissen, jedoch wurde 4 km weiter entfernt schließlich der Ort Tingo Nuevo errichtet. Tingo ist für den Besuch der Ruinen von Kuelap ein Ausgangspunkt.


Tingo María

Tingo María liegt im Departement Huánuco, 545 km von Lima entfernt und ist der Mittelpunkt des oberen Huallaga-Tales. Das Wahrzeichen der Stadt Tingo María ist der Berg "La Bella Dormiente" (Schlafende Schönheit), der an eine schlafende Frau erinnert. Der Berg liegt im gleichnamigen Nationalpark Tingo María. Tingo María ist aber ebenfalls für die in der Nähe liegenden und 7 km entfernten Cueva de las Lechuzas ("Höhle der Eulen") und den Nationalpark Tingo María bekannt.


Tipón

Einige Kilometer von Cuzco entfernt liegt das riesige Terrassenterrain mit der noch funktionierenden Bewässerungsanlage von Tipón, die ihre Bekanntheit als die "Hängenden Gärten von Tipón" durch Adolf Sudhaus bekannt wurden. Die Bewässerungsanlage, eine Art Brunnen, bezieht von einer über 100 km entfernten Bergquelle ihr Wasser. Die "Hängenden Gärten" hatten auch eine Begrenzungsmauer, die die Bewohner in der Zeit vor den Spaniern vor Angriffen beschützen sollte. In Tipón wurde auch Keramik gefunden, die eine präinkaische Besiedlung nicht ausschließt.


Titicacasee
Titicacasee

Titicacasee

Im See Titicaca gibt es verschiedene Inseln, auf denen die Menschen alte Bräuche und Traditionen beibehalten haben. Eines dieser Inselvölker sind die Uros, die auf einer künstlichen, aus Schilf gefertigten Insel leben und mit ihren traditionellen Schilfbooten den See befahren. Die Inseln Taquile, Suasi und Amantaní, die wie auch die Uros-Insel von Puno aus zu erreichen sind, sind wegen der Gastfreundschaft der Bevölkerung beliebte Reiseziele. Außerdem sind sie für die Herstellung von Strickwaren sowie für die Bauten aus der Zeit vor der Kolonialisierung als auch für die herrlichen Landschaften bekannt.

In den 36.180 ha großen Nationalpark Reserva Nacional del Titicaca werden weite Teile der Schilf-Flächen mit den verschiedenen Tier- und Pflanzenarten geschützt. Der obligatorische Startpunkt für alle Reisenden, angezogen vom kristallinen Wasser des Titicacasees, ist die Stadt Puno. Der Titicacasee ist der größte tropische See der Welt, mit einer Fläche von 8.000 km2, einer Länge von 170 km und einer Breite von 65 km.


Trujillo

Die Hauptstadt des Departements La Libertad ist Trujillo, wegen des milden Klimas und der vielen Feste auch als die Stadt des ewigen Frühlings bekannt. Diese Region war einst Heimat wichtiger Kulturvölker im alten Peru: Mochica und Chimú. Später entwickelte sich Trujillo während der Kolonialzeit zu einer wichtigen Stadt. Neben vielen anderen archäologischen Sehenswürdigkeiten, ist die größte Lehmstadt des amerikanischen Kontinents die herausragende Attraktion. Die einstige Hauptstadt des Reiches der Chimu ist seit 1986 als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Von großer Bedeutung sind auch die bedeutenden Stätten "Huacas del Sol" und "Huaco de la Luna". Diese von dem Volk Mochica erbauten Monumente sind über 20 Meter hoch.

Die Stätte "El Brujo" ist mit beeindruckenden Bildnissen von Tänzern und Kriegern geschmückt. Außerdem sollte auch die farbenfrohe spanische Architektur aus der Kolonialzeit in der Stadt nicht vergessen werden, darunter der Dom, die älteste Kathedrale Perus die "Iglesia La Merced", mit ihrer schönen Kuppel und einer Rokoko-Orgel aus dem 17. Jahrhundert, der Palast des Erzbischofs, die Kirche "La Compañia", das Kloster "El Carmen", der neoklassizistische "Palacio Iturregui" und eine Vielzahl von Herrenhäusern aus der Kolonialzeit. Nur 15 Minuten von der Stadt entfernt liegt der Badeort Huanchaco. Dort fahren die Fischer noch immer mit den sogenannten "Caballitos de Totora" (Strohpferdchen) auf das Meer, wie schon ehemals in der Blütezeit der Kulturen Mochica und Chimú. Hier findet man auch Gelegenheit ausgezeichnete Gerichte mit frischem Fisch und Meeresfrüchten zu genießen oder einfach einen Tag am Strand zu verbringen.


Túcume

35 Kilometer von Chiclayo entfernt, liegt das kleine Dorf Túcume. Dort liegen auch die berühmten Pyramiden von Túcume, im so genannten Tal der Pyramiden. Insgesamt gibt es in Túcume 26 Lehmziegelpyramiden, die größte ist jedoch die Huaca Larga mit einer Größe von 454 m x 120 m und einer Höhe von 32 m. Diese Pyramide wird auch als El Purgatorio (Fegefeuer) bezeichnet, da die Spanier während der Kolonialzeit auf der obersten Plattform alle Bewohner des Ortes, die sich weigerten sich taufen zu lassen, auf einem Scheiterhaufen verbrannten.

Obwohl Túcume von einigen Forschern in früheren Jahren aufgesucht wurde, wurde die Gegend erst wieder durch Dr. Thor Heyerdahl (1914-2002) aus Norwegen zu einem interessanten Gebiet, da dieser hier umfassende Forschungen anstellte und nach Muschelfunden, Funden von Schiffsarten aus der Chimú-Zeit und Reliefs zu der Annahme kam, dass Túcume früher ein Mittelpunkt einer maritimen Hochkultur gewesen ist. Thor Heyerdahl hat auch in Túcume ein Museum errichtet, das Reliefreste, Keramiken, Schmuckstücke der Mochica-Kultur und Gebäudemodelle beinhaltet. Heute sieht man von Túcume nur noch wenig, da zahlreiche Ausgrabungen erneut zugeschüttet worden sind, um sie vor Destruktion und Regen zu bewahren.


Tumbes

Hier siedelte einst das seefahrende Volk der Tumpi an. Die einzige Sehenswürdigkeit in Tumbes ist der Markt. Jedoch drei Stunden außerhalb von Tumbes liegt der Parque Nacional Cerros de Amotape.


Die Vielzahl der historischen Sehenswürdigkeiten Perus lässt bereits auf die reichhaltige Geschichte des Landes schließen.