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Gruppenreise Peru-Bolivien-Chile: Auf den legendären Pfaden der Inka, 22 Tage

ab
2.999,- €
Preis pro Person
Buchungsnummer:
PER-OT-01
Reisetermin:
19.10.2019 - 09.11.2019
Reiseaktivität:
Naturreise, Gruppenreise
Reiseleitung:
deutschsprachige Reiseleitung
Teilnehmerzahl:
2-12 Personen
Reiseangebot buchen
Highlights
  • Umfassende 22-tägige Natur- und Kulturreise durch die Andenländer Südamerikas Peru, Bolivien und Chile
  • Hautnahe Begegnungen mit jahrtausendealten Inka- und Quechua-Traditionen
  • Cuzco, die einstige Hauptstadt des Inkareiches mit dem heiligen Tal der Inka
  • Fahrt mit der Andenbahn zur legendären Inkastadt Machu Picchu, die zu den Sieben Neuen Weltwundern zählt
  • Übernachtung bei den Inka auf den idyllischen Inseln des magischen Titicaca-Sees und Besuch der „strickenden Männer“
  • Wanderung und Übernachtung bei indigenen Bauern im Colca-Canyon
  • weiße Kolonialstadt Arequipa
  • Tageswanderung zum Regenbogenberg in Peru
  • Metropole La Paz mit Hexenmarkt und Coca-Museum
  • Besuch der Silberminen-Stadt Potosí
  • Uyuni Salzwüste mit Kakteeninseln, Geisterbahnhof, Flamingos, dampfenden Geysirfeldern, heißen Quellen und der Salvador Dalí Wüste
  • Bizarre Wüstenlandschaft von Atacama inklusive Sternenbeobachtungen, Salar de Atacama und Baden in der Cejar Lagune
  • Stadtrundgang in der chilenische Hauptstadt Santiago de Chile
  • Titicaca-See, welcher der Legende nach der Ursprung dieser einzigartigen Hochkultur ist

Detaillierter Reiseverlauf

Auf den legendären Pfaden der Inka
Peru, Bolivien, Chile

Im Andenhochland wandeln wir auf den Spuren des legendären Inkareiches und entdecken die archäologischen Anlagen von Machu Picchu und Cuzco. Die Geschichte des ersten Inka-Königs, Manco Capac, führt uns an den Titicaca-See, welcher der Legende nach der Ursprung dieser einzigartigen Hochkultur ist. Wir übernachten auf der sagenumwobenen Amantani-Insel und genießen den Blick auf die über 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Berge. Wir wandern durch Wüstenlandschaften und riesige Sanddünen zu vergessenen Mumiengräbern jahrtausendealter Kulturen. Welch ein Kontrast zu den dampfenden Geysiren, bizarr geformten Felsen und schillernden Lagunen des Salar de Uyuni, wenn wir auf unserer Reise von Boliviens berühmtesten Salzsee bis nach Chile in die faszinierende Atacama-Wüste reisen!

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

1. Tag – Ankunft in Peru / Lima (samstags)

Herzlich Willkommen in Lima!
Lima ist die Hauptstadt Perus und mit Abstand die gröβte Stadt des Landes. Jeder Stadtteil hat seine eigenen Geschichten und Reize. Bereits wenige Jahre nach der Gründung entwickelte sich Lima zur wichtigsten Metropole der spanischen Kolonien in Amerika. Die vielen Häuser aus der Kolonialzeit - Stadtpaläste, Kirchen im Renaissance– und Barockstil, Universitäten, elegante Villen - zeigen dem Besucher, dass die Stadt einmal zu einer der reichsten der Welt zählte. Die Stadt bietet eine interessante Mischung aus Moderne und Tradition. Unser Reiseleiter empfängt uns am Flughafen und bringt uns in ein kleines Stadthotel. Wir haben nun Zeit, uns auszuruhen oder die Umgebung dieser pulsierenden Metropole zu entdecken. Übernachtung in Lima im Hotel.

2. Tag – Fahrt auf der Panamericana in die Wüstenoase Huacachina, F

Entlang der wilden, pazifischen Küste fahren wir mit unserem Reisebus bis zur im unendlich scheinenden Dünenmeer gelegenen, romantischen Wüstenoase Huacachina. Diese Lagune, umgeben von bis zu 100 Meter hohen Sanddünen, bietet eine willkommene Abkühlung und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Um die Entstehung der Oase ranken sich zahlreiche Legenden. Die Bekannteste ist ohne Zweifel die Geschichte der schönen Prinzessin, die sich hier in der Wüste in einem Spiegel betrachtete. Doch plötzlich entdeckte sie im Spiegel hinter sich einen Verfolger und ließ vor Schreck den Spiegel auf den Boden fallen, wo er in tausend Scherben zerbarst. Diese Scherben verwandelten sich in einen See und verschlangen die Prinzessin, die der Legende nach auch heute noch als Meerjungfrau in der Lagune lebt. Die Realität sieht allerdings eher so aus, dass die Lagune von einem unterirdischen Fluss gespeist wird, der äußerst mineralhaltiges Wasser führt – früher kamen viele Besucher hier her, um körperliche Leiden wie Rheuma oder Arthritis kurieren zu lassen. Fakultativ möglich: Allrad-Buggy Tour durch die hohen Sanddünen. Übernachtung an der Lagune Huacachina im Hotel.

3. Tag – Pisco-Verkostung in Ica und Hexendorf Cachiche, F

Verkostung in einer typisch peruanischen Bodega, wo der Grappa ähnliche Traubenschnaps Pisco hergestellt wird. Stadtrundfahrt durch Ica und Besuch der berühmten Schokoladenfabrik Helena, in welcher wir den Herstellungsprozess hautnah miterleben werden. Weiterfahrt ins Hexendorf Cachiche zur Pyramide der Energie und der Statue der Hexe von Cachiche. Hier kann sich jeder aus der Hand lesen oder die Karten legen lassen. Weiterfahrt am Nachmittag nach Nazca. Übernachtung in Nazca im Hotel.

4. Tag – Mysteriöse Nazca Linien, Mumienfriedhof Chauchilla und die „weiße Stadt“ Arequipa, F

Wer sich einen noch besseren Überblick über die rätselhaften Nazca-Linien mit einer Ausdehnung über mehrere Quadratkilometer verschaffen möchte, hat heute am Morgen bei einem optionalen Rundflug die Gelegenheit dazu. Gleich danach fahren wir tief in die Wüste zum Mumienfriedhof Chauchilla, wo wir uns ein eindrucksvolles Bild von den Begräbnisritualen der Nazca-Kultur machen können. Danach steht der Besuch einer Keramikwerkstatt auf dem Programm, sowie einer kleinen Goldwerkstatt, wo die Minenarbeiter mehr zum Extraktionsprozess dieses Minerals erläutern. Am frühen Abend wird die auf 2.335 m Höhe gelegene Kolonialstadt Arequipa erreicht. Übernachtung in Arequipa.

5. Tag – San Camillo Markt, Kathedrale, „Santuarios Andinos“ Museum mit der Mumie Juanita, Santa Catalina Kloster, Sprach- & Salsatanzkurs..., F

Am Morgen besuchen wir u.a. den San Camillo Markt, die Kathedrale, das Museum „Santuarios Andinos“ in der sich die fast perfekt erhaltene Mumie Juanita befindet, sowie das berühmte Santa Catalina Kloster. Der Besuch des Santa Catalina Klosters, erbaut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, gehört wohl zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, mit denen die Region Arequipa aufwartet. Das Kloster, erst seit 1970 der Öffentlichkeit zugänglich, stellt eine eigenständige Stadt in Miniaturgröβe dar, in der einst bis zu 400 Nonnen lebten. In der Zeit des Vizekönigtums funktionierte das architektonisch beeindruckende Kloster nahezu unabhängig von der Auβenwelt. Ein Sprachlehrer gibt uns heute bei diesem Rundgang einige wichtige Einblicke in die Inka Sprache Quechua und Spanisch. Am Abend wartet dann ein einstündiger Salsa-Tanzkurs auf uns, mit anschließendem „Praxistest“ in einer kleinen Tanzbar. Übernachtung in Arequipa.

6. Tag – Besuch bei einer Alpaka-Bauernfamilie im Colca-Canyon, einem der tiefsten Canyons der Welt, F/A

Gerade weil sie erst in den 1970er Jahren mit der Außenwelt verbunden wurden, haben sich in den Dörfern des malerischen Colca-Tals Trachten und traditionelles Leben bis heute erhalten. Das gilt noch viel mehr für die Landwirtschaft, die beinahe unverändert auf 1.000 Jahre alten Anbauterrassen betrieben wird. Wir erreichen am Nachmittag Chivay und fahren gleich weiter zu einer einheimischen indigenen Alpaka-Bauernfamilie in Coporaque, wo zusammen gegessen und auch sehr einfach übernachtet wird. Sicherlich haben wir auch Gelegenheit dazu das alte Bier der Inka zu probieren: Chicha – ein fermentiertes Maisgetränk. (Vollpension). Übernachtung in einer einfacher Unterkunft bei einer Bauernfamilie im Colca-Canyon. (Frühstück und Abendessen)

7. Tag – Condore beobachten im Colca-Canyon und Fahrt zum Titicaca-See, F

Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir in den mehr als 100 km langen Colca-Canyon, der an seiner tiefsten Stelle 3.400 m misst und doppelt so tief ist wie der Grand-Canyon in den USA, zum Aussichtspunkt Cruz del Condor. Mit etwas Glück beobachten wir die majestätischen Kondore in ihrem Gleitflug über den Tiefen des Canyons. Der majestätische Kondor ist eines der wichtigsten Wesen in der Inka- und Vorinka-Mythologie und hat noch heute einen hohen Stellenwert bei der indigenen Bevölkerung. Anschließend fahren wir weiter nach Puno. Übernachtung in Puno im Hotel.

8. Tag – Wohnen bei den Colla-Inka auf eienr Insel mitten auf dem Titicaca-See, F/A

Über den tiefblauen Titicacasee geht es heute zu den schwimmenden Schilfinseln, die aus dem einheimischen Totora-Schilf hergestellt sind. Die Bewohner der Inseln sind wegen eines Konfliktes mit den Colla-Indianern auf den See geflohen. Sie wohnen schon seit Jahrhunderten auf den 50 bis 70 Inseln. Auf der idyllischen Isla Amantani integrieren wir uns in die Dorfgemeinschaft, wobei wir uns immer zu zweit in die indigenen Familien aufteilen. Gesprochen wird mit Händen und Füβen, denn die Familie spricht nur Quechua und Spanisch. Am Nachmittag heiβt es dann ganz tief Eintauchen in diese einmalige Kultur beim gemeinsamen Abendessen und Musizieren. Übernachtung in einfacher Unterkunft bei den Indigenen auf der Insel Amantani.

9. Tag – Auf der Insel der strickenden Männer, F/M

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren freundlichen Gastgebern und betreten wieder das Boot. Damit fahren wir auf die Insel Taquile, die bekannt ist für ihre strickenden Männer, die spezielle Mützen anfertigen, die den Eingeweihten auf einen Blick erkennen lassen, ob der Träger noch ledig, auf Brautschau oder schon verheiratet ist. Die Taquileños sind in einer Genossenschaft organisiert, die sich bewusst auf die aus der Inkazeit stammenden Gebote "Ama suwa, ama llulla, ama qilla" (nicht stehlen, nicht lügen, nicht faul sein) bezieht. Deshalb verzichten die Einheimischen auf die Präsenz einer Polizeieinheit auf der Insel. Übernachtung in Puno im Hotel.

10. Tag – Reise durch das Altiplano in die Inka-Hauptstadt Cusco, F/M

Heute fahren wir, zusammen mit anderen Reisenden, mit dem Touristenlinienbus weiter über die Hochebene der Anden – das Altiplano, nach Cusco. Auf dieser Fahrt geht es vorbei an Bergkämmen und Alpakaherden, durch eine authentische und pittoreske Landschaft. Unterwegs besuchen wir die die Ruinen von Pucara sowie die „Sixtinische Kapelle der Anden“ in der Stadt Andahuaylillas. Auch der archäologische Komplex Raqchi, dem Inka-Gott Viracocha gewidmet, steht auf dem Programm. Übernachtung in Cusco im Hotel.

11. Tag – Machu Picchu, F

Schon früh am Morgen lassen wir uns mit dem Bus zur Bahnstation von Ollantaytambo bringen. Von dort geht es mit dem Zug nach Aguas Calientes. Die Serpentinen-Straße hinauf nach Machu Picchu absolvieren wir mit dem Shuttlebus. Und dann ist es soweit - auf 2.400 m Höhe liegt der mystische Ort direkt vor unseren Augen! Seit über 100 Jahren rätselt die Wissenschaft, wie die Inka auf die Idee kamen, auf dem Gipfelplateau des Machu Picchu eine Stadt zu bauen. Noch rätselhafter ist die Frage, warum sie – kaum fertig – Machu Picchu wieder ganz der Natur überließen. Bevor der Ort 1911 entdeckt wurde, war Machu Picchu ein Zufluchtsort, der nur wenigen Auserwählten bekannt war. Glücklicherweise blieb er den Spaniern verborgen, so dass man heute noch durch die gut erhaltenen Ruinen spazieren kann. Auf einer ausführlichen Besichtigungstour erfahren wir den historischen Hintergrund dieser beeindruckenden Zitadelle und viele weitere Informationen über das Weltwunder von Südamerika. Im Anschluss geht es mit Bus und Bahn zurück nach Cusco. Übernachtung in Cusco.

12. Tag – Fahrt auf dem Tranvía-Esels-Karren und Rundgang durch Cuzco mit Besuch eines Sozialprojektes, F

Am frühen Morgen machen wir uns zum belebten und bunten Markt San Pedro auf. Wir nehmen die vielen Farben und Gerüche wahr, die sich an diesem besonderen Ort vermengen. Von tropischen Früchten aus dem weitläufigen Dschungelgebiet des Amazonas über dutzende verschiedene Mais- und Kartoffelsorten bis hin zu Quinoa und Kokablättern: Hier bekommen wir einen intensiven Einblick in die kulinarische Vielfalt Perus. Unsere Erkundungstour zu den alten Stätten der Inka geht heute auf originelle Art und Weise weiter. Wir fahren mit dem Tranvía, einem Waggon, der den historischen von Eseln gezogenen Straßenwagen nachempfunden wurde, bis nach Sacsayhuamán. Diese Inkafestung beeindruckt besonders durch riesige, passgenau geschliffene und ohne Mörtel zusammengefügte Steinquader. Nach einer ausgiebigen Besichtigung wandern wir zurück nach Cuzco (ca. 2 Std., mittelschwer) und genießen dabei einmalige Panoramen auf die umliegenden Andenketten. Nachmittags steht ein Rundgang durch die historische Altstadt, im Künstlerviertel San Blas, zum rätselhaften Stein der zwölf Ecken oder dem perfekt fugenlosen Mauerwerk am Sonnentempel Coricancha an. Offen bleibt, wie es den Inka gelang, die tonnenschweren Steine zu bewegen, ohne das Rad zu kennen. Am späten Nachmittag besuchen wir ein Sozialprojekt, wo Straßenkindern Mahlzeiten und Spielnachmittage sowie eine Dusche und Schlafmöglichkeiten angeboten werden. Übernachtung in Cusco im Hotel.

13. Tag - Tageswanderung zum Regenbogenberg Vinicunca, F/M

Auf unserem vierstündigen Weg hinauf zum Regenbogenberg, auch bekannt als Vinicunca, erleben wir das einfache, hochandine Leben hautnah, denn wir wandern durch einige noch sehr ursprüngliche Inka-Dörfer und bewundern die tollen Aussichten auf die umliegenden Berge. Wir sehen Lamas und Alpakas und mit etwas Glück sogar Vicuñas am Wegrand. Vom Aussichtspunkt auf 4.900 Meter genießen wir die atemberaubende Aussicht auf den "Rainbow Mountain". Anschließend geht es hinunter zum Parkplatz auf 3.950 Meter, wo wir von einem Fahrer erwartet und nach Cusco gefahren werden. Übernachtung in Cusco im Hotel.

14. Tag - Flug nach La Paz / Bolivien, Stadtrundgang mit Hexenmarkt und Coca-Museum, F

Heute fliegen wir über die majestätischen Anden und den Titicacasee hinweg zum nächsten Superlativ unserer Reise: La Paz, mit 4.050 Metern eine der höchstgelegensten Großstädte der Welt! Während einer Führung lassen wir uns in die Geschichte der Stadt zurückversetzen und lernen die Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Murillo mit seinem Präsidentenpalast sowie die Kathedrale San Francisco und den berühmten Hexenmarkt, auf dem alle möglichen Utensilien, Kräuter und verrückte Glücksbringer verkauft werden, kennen. Im Museo de la Coca in La Paz erfahren wir alles über die Geschichte, die Herstellung und die medizinische Anwendung von Coca. Außerdem wird auch auf die Anwendung von Coca in den kultischen Riten der Vergangenheit eingegangen. Übernachtung in La Paz im  Hotel.

15. Tag – Freier Tag in La Paz oder fakultative Aktivitäten – z.B. Fahrradtour, F

Für heute steht uns ein freier Tag zur Verfügung. Wer nicht auf eigene Faust die Stadt weiter entdecken möchte, hat die Möglichkeit für verschiedene fakultative Ausflüge:

Aktivitäten:Fahrradtour auf der Death Road
Ein neuer Tag voller Abenteuer erwartet uns! Ein Kleinbus bringt uns und unsere modernen Mountain-Bikes auf eine Höhe von ca. 4.300m. Hier heißt es dann: Aufsatteln! Nach der Überquerung des Cumbre Passes (4.700m) geht es auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas hinab in die tropischen Yungas. Während sich unser Mountainbike über viele Kurven 3.500 Höhenmeter an den Gebirgsflanken bergab schlängelt, genießen wir atemberaubende Ausblicke. Mit jedem Höhenmeter wird die Vegetation üppiger.

Archäologie-Stätte Tiwanaku
Für die Geschichtsbegeisterten der Gruppe: wer in die Prä-Inka-Zeit eintauchen möchte und sich auf die Spurensuche zu den Kulturen des Titicaca-Raumes begeben möchte, kann bei dieser Tour viel Aufschlussreiches dazulernen! Früh am Morgen geht’s im Kleinbus mit einer bunt durcheinander gemischten Gruppe nach Tiwanaku. Diese Kultur hatte ihren Beginn um 1.400 Jahre v. Chr. und fand seinen Höhepunkt zwischen 600 und 900 n. Chr. Vor allem ist es spannend zu sehen und sich vorzustellen, wie die Handwerker ohne die Technologie und Maschinenkraft von heute so massive Steine mit so unglaublicher Perfektion zu bearbeiten wussten. Übernachtung in La Paz im Hotel.
 

16. Tag – Silberminen-Stadt Potosí, F

Heute fliegen wir in die berühmte Silberminen-Stadt Potosí. Am Nachmittag schlüpfen wir in Minen-Arbeiter-Klamotten (Blaumann, Helm) und folgen dem Bergführer auf staubigen und teils dunklen Wegen, der uns zu verschiedenen Abschnitten der Minen bringt. Wir treffen auf Minen-Arbeiter von denen wir die beeindruckenden und gleichzeitig erschreckenden und beklemmenden Bedingungen in den Minen des Silberberges Cerro Rico kennen lernen. Während wir tiefer ins Innere der Mine vorstoßen, treffen wir immer wieder auf eine der vielen Statuen von El Tío ("der Onkel"), von dem man glaubt, dass er der Herr der Unterwelt ist. Die Menschen hier respektieren ihn sehr und bringen ihm verschiedene Opfergaben wie Zigaretten, Alkohol und Coca-Blätter, um seinen Schutz zu erbitten. Es wird angenommen, dass El Tío wütend wird, wenn er nicht richtig gefüttert wird, und dass er ein zerstörendes Wesen annimmt. Übernachtung in Potosi im Hotel.

17. Tag – Uyuni, Kakteeninseln und Geisterbahnhof, VP

Morgens erreichen wir mit einem Kleinbus Uyuni und starten in unser nächstes Abenteuer. Die Expedition durch die einzigartige Landschaft des Salar de Uyuni beginnt mit einem kurzen Stopp am Zugfriedhof. Die Ansammlung alter Dampflokomotiven vermittelt eine geisterhafte Stimmung und stimmt uns auf die surrealen Kulissen der nächsten Tage ein. Mit Allradfahrzeugen überqueren wir den gigantischen Salzsee und fahren über die gleißend weiße Oberfläche zur Isla Incahuasi und Isla Pia Pia. Auf kurzen Wanderungen auf beiden Inseln (je 1 Std., leicht bis mittelschwer) passieren wir meterhohe Kakteen und versteinerte Korallenriffe, bevor wir am späten Nachmittag San Juan erreichen, wo wir spartanisch, aber unvergesslich in einer einfachen Unterkunft aus Salz übernachten.

18. Tag – Siloli-Wüste, Árbol de Piedra, Laguna Colorada, Fumarolen und Flamingos, VP

Mit unseren Allradfahrzeugen erreichen wir heute die Lagunen Cañapa, Hedionda, Chiarkhota, Honda und Ramaditas und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Schwärme von rosafarbenen Flamingos staksen durch das flache Ufer, rostbraune Bergriesen bäumen sich im Hintergrund imposant auf und blubbernde Geysire sowie rauchende Fumarolen durchsetzen den Boden. Wir setzen unsere Fahrt durch die Siloli-Wüste fort, passieren bizarre Felsformationen wie den Árbol de Piedra und erreichen die Laguna Colorada. Während unseres Spaziergangs entlang des Ufers bewundern wir die intensiv rötlich schimmernde Wasseroberfläche des wohl schönsten Sees der Region. Ein einmaliges Naturschauspiel! Übernachtung in einer einfachen Unterkunft im Nationalpark Eduardo Avaroa.

 

19. Tag – Geysirfelder, heiße Quellen, Salvador-Dalí-Wüste, San Pedro de Atacama, Sternenbeobachtungen, F

Wir lassen uns ein weiteres Mal von den Wundern des Vulkanismus faszinieren: Im Geysirfeld Sol de Mañana' spazieren wir entlang der dampfenden Löcher und können in den heißen Quellen von Polquis ein entspannendes Bad nehmen. Anschließend durchqueren wir die Salvador-Dalí-Wüste, erreichen die Laguna Blanca und die Laguna Verde, die durch das mineralhaltige Wasser in einem satten Türkis schimmern. Wir passieren die chilenische Grenze und erreichen am frühen Nachmittag San Pedro de Atacama. Auf einem kurzen Rundgang erkunden wir den kleinen Ort. Am Abend geht es auf eine geführte astronomische Tour um den dort extrem klaren Sternenhimmel zu beobachten. Wir bekommen zudem eine Einführung in Themen wie Sternenleben, Anden-Astronomie, klassische Sternbilder und Bilder anderer Zivilisationen, Sternennavigation sowie Mythen und Legenden. Übernachtung in Atacama im Hotel.

20. Tag – Salar de Atacama und Baden in der Cejar Lagune, F

Ausschlafen und den Vormittag nach eigenen Wünschen gestalten. Schau dir unbedingt die Kirche von San Pedro an! Das Dach aus Kaktusholz ist beeindruckend. Am Nachmittag besichtigen wir zunächst das Tal des Todes. Wind und Regen haben hier aus Salz, Gips und Lehm die erstaunlichsten Figuren und Formen entstehen lassen. Danach geht es zum Salar de Atacama zur Cejar Lagune. Das Salzwasser der Lagune hat einen großartigen Schwimmeffekt, der das Bad zu einem entspannten und unterhaltsamen Erlebnis macht. Dieses natürliche Spa wird ergänzt durch die wunderschöne Landschaft mit türkisfarbenem Wasser, Vulkanen und der Pracht des Salars. Übernachtung in Atacama im Hotel.

21. Tag – Weiterreise nach Santiago de Chile, F

Nach einem anderthalbstündigen Transfer fliegen wir am Vormittag von Calama nach Santiago de Chile, der letzten Station unserer Reise. Am Nachmittag erwartet uns das pulsierende Leben der chilenischen Hauptstadt: Auf unserer Citytour erfahren wir, warum der Präsidentenpalast La Moneda heißt, bewundern den prachtvollen Plaza de Armas und können bei einer Fahrt auf den Berg San Cristóbal nicht nur atemberaubende Aussichten auf die Stadt genießen, sondern auch einen leckeren „Mote con Huesillo“ genießen. Übernachtung in Santiago de Chile im Hotel.

22. Tag – Ausklang der Reise, F

Der letzte Vormittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie sich noch den Stadtteil Barrio Italia ansehen. Historische und architektonische Elemente machen aus diesem Viertel ein kulturelles Schmuckstück – als Gegenpol zum hektischen Großstadtgetümmel. Am Nachmittag heisst es Abschiednehmen von Santiago de Chile. .

Termine und Preise

Preise p.P. in €
 

Gruppentermine, 2-12 Teilnehmer Preis im Doppelzimmer
19.10. - 09.11.19 € 2.999,-
08.02. - 29.02.20 € 2.999,-
16.05. - 06.06.20 € 2.999,-
11.07. - 01.08.20 € 2.999,-
29.08. - 19.09.20 € 2.999,-
17.10. - 07.11.20 € 2.999,-
06.02. - 27.02.21 € 2.999,-

EZ-Zuschlag: € 650,-

Leistungen:

  • Durchgehend deutschsprachige Reiseleitung ab Ankunft Lima (Peru) bis Abreise Santiago de Chile (Chile)
  • Alle in der Reisebeschreibung genannten Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen, teilweise individuell oder in internationalen Gruppen mit zusätzlichem, lokalem, englischsprachigem Guide
  • Fahrten und Transfers in komfortablen privaten Kleinbussen, landesüblichen Taxis oder in guten öffentlichen Bussen
  • Inlandsflüge: Cusco – La Paz / La Paz – Potosí / Calama – Santiago de Chile
  • Übernachtungen: 18 x in ** bis ***Hotels und 4 x in einfachen Unterkünften gemäß des Reiseablaufs – Änderungen vorbehalten!
  • Mahlzeiten: Mahlzeiten: Frühstück 2. bis 22. Tag, 5 x Mittagessen (an einigen Tagen Box-Lunch möglich), 4 x Abendessen
  • Eintritt für Machu Picchu & für die Inseln auf dem TIticaca-See
     

Nicht eingeschlossen:
Eintritte und Nationalparkeintritte, sowie nicht ausdrücklich unter Leistungen aufgeführt, Transatlantikflug

Ihre Hotels

Hotelunterbringung (Änderungen vorbehalten):

Lima Hotel Dorado Inn oder Hotel Allpa
Lagune Huacachina Hosteria Suiza
Nazca Hotel Oro Viejo oder Casa Andina
Arequipa Hotel Casa Andina Standard
Colca - Canyon Homestay
Puno Hotel Intiqa
Insel Amantani einfache Unterkunft
Cuzco Hotel Casa Andina oder Hotel Abittare
La Paz Hostal Naira
Potosi Hotel Tukos La Casa Real
San Juan Unterkunft aus Salz
Nationalpark Eduardo Avaroa einfache Unterkunft
San Pedro de Atacama Hotel Don Raul
Santiago de Chile HOtel Casa Altura Boutique

 

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