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Geographie von Peru

Peru liegt auf dem Südamerikanischen Kontinent an der Pazifikküste. Die Länder die an Peru grenzen sind Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile. 

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Landschaftlich wird Peru in verschiedenen Zonen unterteilt: 


Costa: Die Küste von Peru

Lima
Lima

Die Küste von Peru nimmt ca. 11% des Landes ein und kann als Wüsten- und Steppenlandschaft beschrieben werden. Sie wird geprägt durch den Humboldstrom und ist sehr trocken. Nur an Oasen und Flüssen ist Landwirtschaft möglich. In der Grenzregion zu Chile befindet sich die Atacama Wüste, die trockenste Wüste der Welt. Von dort bis Lima fallen das ganze Jahr über nur sehr wenige Niederschläge. Die Region von Lima aufwärts in den Norden bekommt mehr Regen ab und kann Landwirtschaftlich besser genutzt werden. 

Die Temperaturen liegen zwischen 12°C im Winter (April bis Oktober) und 35° C im Sommer (November bis März). 


Sierra: Das Hochland und die Anden von Peru

Anden
Anden

Die Anden (ca. ¼ des Landes) schließen sich an die Küstenregion an. Gebildet werden sie aus drei teilweise parallel laufenden Gebirgsketten: Der West- Zentral- und Ostkordillere. Sie werden teilweise von tiefen Tälern durchbrochen.

Der höchste Berg des Landes ist der Huascarán mit 6.768 m ü.d.M.
Während die Anden im Norden die Schneegrenze nicht erreichen und von dichter Vegetation umgeben sind, gibt es Richtung Süden einige Regionen in denen ganzjährig Schnee liegt. Ab Lima südwärts finden sich Vulkankegel. Vulkanische Aktivität ist jedoch nur selten zu verzeichnen. Die Anden werden hier flacher und gehen in das Hochland "Altiplano" über.
Die Sierra beheimatet noch viele Indigene Stämme. Auch der Titicacasee befindet sich in den Anden, auf 3.812 m ü.d.M.  


Auf 3.300 m ü.d.M. sind 11°C die mittlere Jahrestemperatur. Von November bis März (Winter) kommt es gelegentlich zu starken Regenfällen, obwohl die Region ansonsten relativ niederschlagsarm ist. 

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Selva und Montana: Regenwald und Nebelwald von Peru

Regenwald
Regenwald

In den Nebelwäldern von Peru, die bis auf 3.500 m Höhe reichen, herrschte ein mildes Klima. Sie gehen fließend in den Regenwald über, der vom Tageszeitenklima geprägt ist. Das heißt die Temperaturen schwanken an einem Tag stärker als zwischen den Monaten.

Die durchschnittliche Temperatur beträgt 26°C und jährlich fallen ca. 3.800 mm Niederschlag. Landschaftlich geprägt wird die Region vom Amazonasbecken. Diese Region ist bislang nur wenig erschlossen. 

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