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Flora und Fauna von Peru

Biene
Biene

Peru lässt sich in verschiedene Klimazonen unterteilen, in denen auch die Flora und Fauna sehr unterschiedlich ist. Deshalb zählt Peru auch als eines der fünf Länder mit der größten biologischen Vielfalt weltweit. Über dreiviertel der weltweit vorkommenden Lebensräume sind in Peru vertreten. 

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Flora von Peru

Blütenstand
Blütenstand

In den Küstenebenen wachsen Gräser und Sträucher. Das hier wachsende Schilfrohr findet als Baumaterial Verwendung. Gepflanzt werden hier Zuckerrohr, Mais, Reis, Spargel und Baumwolle.
 

Küstenwüsten: Hier finden sich Sukkulenten und Kakteen.

Die Regenwaldregion kann mit einer großen Pflanzenvielfalt aufwarten. Darunter Vanillepflanzen, Kautschuk und Mahagonibäume. Auch die sogenannten Aufsitzerpflanzen wie Orchideen, Lianen und Bromelien finden sich hier.
 

Die Flora von Peru im Hochland hingegen ist wieder eher spärlich vertreten. Hier finden sich jedoch Kakteen, Riesenbromelien und Mesquiten. 

Einige Pflanzen die in Europa als Rauschmittel gelten, finden in Peru bei Zeremonien oder als Medikamente Anwendung. So werden die Blätter der Kokapflanze zu Tee verarbeitet und helfen bei der Höhenkrankheit. Andere Pflanzen werden verbrannt um böse Geister zu vertreiben und den Körper zu reinigen. 


Fauna von Peru

Schmetterlinge
Schmetterlinge

In Peru leben ca. 500 verschiedene Säugetierarten und 300 Arten von Reptilien. Genau wie die Flora unterscheidet sich auch die Fauna von Peru stark nach Regionen: 


In der Küstenregion leben vor allem Pinguine, Robben, Seevögel, Skorpione und Eidechsen. Im Küstengewässer leben ca. 30 Delfin- und Walarten, Hummer, Sardinen, Makrelen… 

Im Osten des Landes finden sich Flamingos, Gürteltier, Pumas, Jaguare, Alligatoren… 


Die Gebirgsregion wird besiedelt von "höckerlosen Kamelen" wie Alpaka, Guanaco, Vicuña und Lama. In den Anden ist zudem der Kondor, der König der Lüfte heimisch. Er erreicht eine Flügelspanne von 3 m und ein Gewicht von bis zu 10 kg.

Jeder fünfte Schmetterling kann in Peru gefunden werden. 

Säugetiere

Puma
Puma

Vor allem im Amazonasbecken finden sich viele verschiedene Säugetiere. Darunter Affenarten wie Klammeraffen, Brüllaffen oder Seidenäffchen, aber auch Pekaris, Faultiere, Gürteltiere oder Nasenbären. Dort kommen auch die großen Flussotter vor. 

Der Brillenbär ist der einzige in Südamerika vorkommende Bär. Er kann bis zu 1,80 m groß werden und sein markantes Erkennungszeichen ist die weiße Umrandung der Augen.

Lama und Alpaka

Lama
Lama

Die beiden Tierarten zählen zu den Kameloiden und gelten als die domestizierte Form. Die Wildformen sind das Guanaco und das Vicuña. Lama und Alpaka werden vor allem ihrer Wolle wegen und als Lasttiere gehalten. In Herden ziehen sie durch das Andenhochland

Das Vicuña ist das Nationaltier Perus

Vögel

Kondor
Kondor

Peru gilt als das Land mit der größten Vogelbiodiversität weltweit. Mit 1.800 Arten gibt es hier mehr Arten als in Nordamerika und Europa zusammen. Und es werden ständig neue Arten entdeckt. Etwa 120 davon sind endemisch, das heißt sie kommen nur in Peru vor. Sogar in Lima selbst können verschiedenste Vogelarten beobachtet werden. An der Grenze zu Bolivien findet man viele verschieden Flamingoarten. Vögel im Hochland sind beispielsweise: Ibise, Uferwipper, Andenspecht und Andenschwalbe. Kolibris können sogar bis hinauf zum Titicacasse beobachtet werden.

Sehr bekannt und beliebt bei Vogelbeobachtern sind auch die Papageienlecken im Regenwald. Dorf finden sich neben den bunten Aras noch weitere Vögel aus dem Urwald. Regelmäßig werde in Peru auch neue Rekorde in Sachen Vogelbeobachtung aufgestellt. Über 330 verschiedenen Arten wurden bereits an nur einem Tage gesichtet. 

Der Rote Felsenhahn ist der Nationalvogel Perus