{$logoAlttext}
abschluss

Biotrip von den Anden zum Amazonas, 6 Tage



Buchungsnummer: PER-INA-26

Das 6-tägige Programm gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Lebensräume in den unterschiedlichen Höhenlagen von Cuzco bis ins Tiefland des Manu-Flusses und die jeweils dort lebenden Tiere. Sie fahren die orchideengesäumte Straße durch den Nebelwald bis zur Cock-of-the-Rock Lodge, bis in die Nähe des weltweit besten Platzes zur Beobachtung der wunderschönen, scharlachroten, peruanischen Felsenhähnchen (Cocks of the Rock).
Am nächsten Tag fahren Sie mit Bus und Boot bis zur Pantiacolla Lodge, die an den letzten Ausläufern der Anden liegt. Am dritten Tag gelangen Sie zum Manu Wildlife Center, wo Sie drei Nächte verbringen. Nachdem Sie die Umgebung gründlich erforscht haben, geht es am sechsten Tag mit Boot und Flugzeug zurück nach Cuzco.

Dies ist eine der interessantesten Naturreisen der Welt. Sie reisen durch die besten Transecte vom Hochland bis in die Tiefebenen, welche verschiedene Ökosysteme mit ihrer besonderen Flora und Fauna umfassen: Anden, Puna, Nebelwald, Dschungel-Hochland und -Tiefland.

Höhepunkte dieser Tour: der Andean Cock of the Rock, die Tapir Lecke, die Ara Lehmlecke und vieles mehr.


Reiseverlauf:

1. Tag: Cuzco/Cock of the Rock Lodge, M/A

Nach dem Frühstück fahren Sie vom Hotel aus zu Ihrem Tagesziel: dem Nebelwald. Sie passieren zwei über 4.000 m hohe Bergketten, fahren über eine steppenartige Hochebene, halten kurz an den seltsamen Steintürmen, "chullpas" genannt, die in der Vorinkazeit als Grabstätten dienten und versuchen, einige der nur in den Hochanden lebenden Vögel wie Riesenkolibri und Bergcaracara zu entdecken.

Am Rande des Nebelwalds, in Ajanaco, verzehren Sie ein leckeres Picknick und blicken dabei über die unendlich scheinende grüne Weite des Amazonasbeckens. Von hier an führt die Straße plötzlich die östlichen Abhänge der Anden hinab. Sie tauchen förmlich ein in vorbeifliegende Wolkenfetzen und wirbelnde Nebel, fahren vorbei an Resten von Elfenwaldbüschen und Zwergbäumen und sind dann auf einmal in einem Wald von kleinwüchsigen, immergrünen Bäumen, die behangen sind mit Moosen, Flechten, Bromelien und anderen Epiphyten. In diesem Wald versteckt, aber nur zwei Gehminuten von der Landstraße entfernt und in Hörweite eines herabrauschenden Gebirgsbaches liegt die Cock-of-the-Rock Lodge. Wenn Sie früh genug ankommen, begeben Sie sich noch vor dem Abendessen auf einen ersten Erkundungsgang durch den umliegenden Regenwald.


nach oben

2. Tag: Cock-of-the-Rock Lodge/Pantiacolla Lodge, F/M/A

Sie stehen bereits vor Tagesanbruch auf, um den Balzplatz der Felsenhähnchen zu besuchen. Nach dem Frühstück verbringen Sie einige Stunden damit, von der Straße aus nach den Vögeln des Nebelwalds und Gruppen von Wollaffen Ausschau zu halten. Dann geht es weiter, bis Sie nach drei oder vier Stunden Fahrt in Atalaya, einem Dörfchen am Ufer des Madre de Dios Flusses ankommen. Ihr Mittagspicknick können Sie entweder in Atalaya verzehren oder aber auf dem Fluss, auf dem Sie der, mit einem 55 oder 65 PS starken Aussenbordmotor ausgerüstete, Lastkahn zur  Pantiacolla Lodge befördert, wo Sie nach anderthalb bis zwei Stunden ankommen. Wenn vor Einbruch der Dunkelheit noch Zeit ist, beginnen Sie gleich mit der Erkundung des 20 km langen Pfadsystems in der Umgebung der Lodge.


nach oben

3. Tag: Pantiacolla Lodge – Manu Wildlife Center, F/M/A

Vor oder nach dem Frühstück gibt es wieder Gelegenheit zu einer kurzen Wanderung über die nächstgelegenen Urwaldpfade, bevor es weitergeht in Richtung Manu Wildlife Center. Unterwegs auf dem Madre de Dios können Sie den ganzen Morgen über die vielen in und am Wasser lebenden Tiere beobachten. Sie unterbrechen die Reise für einen kurzen Besuch in Diamante, einem kleinen Uferdorf der Piro-Indianer, und wenig später noch einmal in Boca Manu, wo der Manu Fluss in den Madre de Dios Fluss mündet. Nach insgesamt etwa sechs Stunden auf dem Wasser kommen Sie endlich im Manu Wildlife Center an.
Nach einem kurzen Willkommensgruß der Belegschaft und einer ersten Orientierungsansprache können Sie in Ihrem Bungalow auspacken, sich frisch machen und ausruhen - bis die größte Nachmittagshitze vorüber ist. Ohne viel von der kostbaren Zeit in einer der zehn weltbesten Urwaldlodges zu verlieren, beginnen Sie am Spätnachmittag mit der Erkundung der Urwaldpfade - etwa 48 km schmale, aber sorgsam instand gehaltene Wege durch ursprünglichen, d.h. Primärwald.


nach oben

4. Tag: Manu Wildlife Center, F/M/A

Sie stehen vor dem Morgengrauen auf und fahren dann 25 Minuten flussabwärts bis zu der einzigen großen Papageienlecke im Manugebiet.  Von einem gut durchdachten Unterstand in etwa 30 m Entfernung haben Sie die unvergleichliche Gelegenheit, das farbenprächtige Schauspiel  zu beobachten und zu fotografieren - zuerst kommen Hunderte von mittelgroßen bis großen Amazonen, dann die großen rotgrünen Aras , die einander lautstark und flügelschlagend den günstigsten Platz streitig machen, um sich ihre tägliche Ration Lehm aus dem Steilufer des Flusses zu picken.

Bitte beachten Sie Folgendes:

  • Die Aktivität an der Papageienlecke ist am größten von August bis Oktober und am geringsten im Mai und Juni.

Nach dem Mittagessen im MWC setzen Sie die Erforschung der umliegenden Urwaldpfade fort, und beschließen den Nachmittag auf einer 34 m hohen Baumkronenplattform. Aus einer ganz neuen Perspektive können Sie das hektische Treiben der Urwaldbewohner beobachten, die sich für die Nacht vorbereiten. Zum Abendessen können Sie entweder in die Lodge zurücklaufen oder aber ein mitgebrachtes Picknick verzehren, während Sie nach 60 bis 75 Minuten Wanderung durch den nächtlich-dunklen Urwald auf einer Plattform an der Tapir-Lecke auf Besucher warten: Täglich kommen die urtümlichen Säugetiere des Amazonas an diese größte bekannte Lecke des Amazonasgebietes und lassen sich durch nichts und niemanden stören: mit Hilfe starker Taschenlampen können Sie die Tapire nicht nur aus großer Nähe betrachten - zum Glück aus beruhigenden 6 Metern Höhe - sondern sogar fotografieren oder filmen. Wir haben beobachtet, dass die Tapire die Lecke normalerweise zwischen 21-24 Uhr besuchen, doch ist oft bis zum Morgengrauen Betrieb, und wer möchte, kann auf der Plattform übernachten.


nach oben

5. Tag: Manu Wildlife Center, F/M/A

Wieder brechen Sie sehr früh auf. Nach einer kurzen Bootsfahrt und einigen Minuten Fußmarsch, inspiriert von der Aussicht auf einen spannenden Vormittag, gelangen Sie an einen Altarm des Blanco-Flusses. Das lebhafte Treiben der im und am Wasser lebenden Tiere - der vielen Wasservögel, der urtümlichen, pittoresken Hoatzins und der hier ansässigen Riesenotter-Familie - lässt die Zeit im Nu vergehen.
Das Mittagessen nehmen Sie im Manu Wildlife Center ein, evtl. gefolgt von einer kurzen Siesta. Anschließend setzen Sie Ihre Urwalderkundung fort, entweder mit Ihrem Führer oder auch allein, wenn Sie die Gelegenheit nutzen möchten, in aller Ruhe und Stille auf den gut ausgeschilderten Pfaden Ihre neuerworbenen Kenntnisse des Urwaldlebens anzuwenden und zu erweitern.
Vor oder nach dem Abendessen bietet sich die Möglichkeit, mit einem unserer Kanus am Flussufer entlanggleitend das Nachtleben zu entdecken - auf jeden Fall werden Sie rotleuchtende Punkte sehen - das sind die Augen der Kaimane!


nach oben

6. Tag: Manu Wildlife Center/Cuzco, F

Nach dem letzten Frühstück im Morgengrauen haben Sie während der zweistündigen Bootsfahrt ausgiebig Gelegenheit, das um diese Tageszeit besonders lebhafte Treiben der Tierwelt zu sehen. An der Landepiste in Boca Manu endet Ihr Urwaldabenteuer, und etwa 40 Minuten später sind Sie in Cuzco, wo Sie von einem unserer Mitarbeiter empfangen und in Ihr Hotel begleitet werden.


nach oben