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abschluss

Die nördlichen Königreiche Perus, 9 Tage

Chavin, Chachapoyas, Mochica, Chimu und die Traumstrasse



Buchungsnummer: PER-SET-10

Höhepunkte:

  • Abendessen im Haus eines bekannten Künstlers in Lima
  • Vortrag ueber den Sternenhimmel der Südlichen Halbkugel
  • Begegnung mit einem Schamanen
  • Besuch einer Marinera Tanzschule, (peruanischer Nationaltanz)
  • Ausflug auf das Meer mit dem "Caballitos de Totora", (Schilfboot), begleitet durch einen Fischer
  • Besuch des Ordens "Buen Pastor"
  • Besuch zahlreicher archäologischer Plätze



Auf dieser Rundreise wandeln Sie auf den Spuren der frühen Hochkulturen Perus, die noch weitgehend unbekannt sind. Überreste dieser Kulturen sind im Norden von Peru zu finden. Die Hochkultur der "Wolkenmenschen", wie die Chachapoya sich nannten, hat viele bedeutende Zeugnisse hinterlassen. Die frühen Hochkulturen an der Küste, die Chimú oder Moche, bauten im Gegensatz dazu ganz anders; sie errichteten ihre Pyramiden aus Adobe-Ziegeln. Die bereiste Gegend bietet attraktive Strände, große ausgedehnte Wüsten, die sich mit den fruchtbaren Tälern abwechseln, die durch die Flüsse aus den Anden gebildet wurden. Die Pflanzung von Zuckerrohr, Spargel, Trauben, Mangos, Avocados usw. hat in dieser Region einen großen Stellenwert.  Die Leute im Norden sind für ihre Liebenswürdigkeit bekannt.



Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, BL=Boxlunch, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Deutschland - Lima

Sie kommen gegen Abend am Flughafen von Lima an. Empfang durch Ihre Reiseleitung. Anschließend Fahrt ins Hotel durch das beleuchtete historische Zentrum der Hauptstadt. Unterkunft im Hotel.


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2. Tag: Lima - Chiclayo

Am Morgen werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht, um nach Chiclayo zu fliegen. Ankunft und Transfer in Ihrem Hotel.  Dann geht es los nach Sipan, der letzten Ruhestätte des Herrschers von Sipan (erst im Jahr 1987 entdeckt). Der Herrscher von Sipan regierte die Moche Kultur ungefähr im Jahr 200 n. Chr. Sein goldbeladenes Grab wird als das reichste und kostbarste des amerikanischen Kontinents angesehen. Danach fahren Sie nach Lambayeque, um das Museum der königlichen Gräber von Sipan, in dem viele wertvolle Artefakte ausgestellt sind, zu besuchen. Nach dem Mittagessen geht es zur Erkundung weiter ins Tucume Tal mit seinen 26 Pyramiden aus dem 11. Jh.

Sie klettern auf die höchste der aus handgeformten Lehmziegeln gebauten Pyramiden Huaca Larga, von der aus Sie das wundervolle Panorama des Tals genießen können. Diese Pyramide ist 700 m lang, 270 m breit und 19 m hoch, wobei sie nach Fertigstellung wahrscheinlich um das Dreifache höher war. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Chiclayo zurück.

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3. Tag: Chiclayo - Chachapoyas

Heute bringt Sie ein privater Bus in die Stadt Chachapoyas (7- 8 Stunden), die Hauptstadt der Amazonas Region und Ihr Ausgangspunkt für die Ausflüge in den nächsten drei Tagen. Sie werden am späten Nachmittag in Chachapoyas ankommen. Dieser Ort ist das Zentrum der Chachapoya Kultur, die im 15. Jahrhundert von den Inkas unterworfen wurden.

Wir empfehlen einen Spaziergang am Hauptplatz, dessen Zentrum von einem Bronzepfeiler aus der Kolonialzeit geprägt ist. Unter den angrenzenden Häusern sticht der Sitz des Erzbischofs hervor. Dieses Gebäude ist auch das Geburtshaus von Don Alejandro Toribio Rodríguez de Mendoza Collantes, dem Wegbereiter der Unabhängigkeit Perus. Aufgrund ihres Alters und historischen Bedeutung ist die Stadt Chachapoyas auch die politische Hauptstadt der Region Amazonas. Die Region ist berühmt für ihre Nebelwälder mit einem einzigartigen Mikroklima, welches eine üppige Pflanzenwelt mit unzähligen Orchideen und Bromelien hervorgebracht hat. Auch die Fauna dieser Zone ist einzigartig.

F/BL/A

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4. Tag: Chachapoyas

Am Morgen fahren Sie nach Karajia, 48 km von Chachapoyas entfernt. Hier findet man 6 Sarkophage, die auf einer unzugänglichen Klippe das linke Ufer des Utcubamba Ufers überblicken. Die versteckte Lage zum Schutz der Grabstätte verrät Ihnen viel über den großen Respekt, den die Chachapoyas für ihre Ahnen hatten.

Im Anschluss fahren Sie zum 30km nordöstlich von Chachapoyas gelegenen „Pueblo de los Muertos" (Stadt der Toten). Hier finden sich bis zu 2m große Sarkophage auf natürlichen Felsvorsprüngen, die mit ihren geschnitzten Gesichtern unbewegt und leer in den Canyon Utcubamba starren. Wenn Sie sich nähern, können Sie erkennen, dass manche Sarkophage leer sind, andere jedoch enthalten noch in Leichentücher eingewickelte Mumien. Wieder andere beinhalten nur noch von der Witterung gebleichte Knochen.

F/BL/A

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5. Tag: Chachapoyas - Kuelap - Leimebamba

Nach dem Frühstück beginnen Sie Ihre Expedition nach Kuelap. Nach einer vierstündigen Fahrt erreichen Sie Ihr Ziel - Kuelap, eine imposante Prä-Inka Festung. Mit einer Länge von etwa 800 m und einer Breite von 300 m bot sie vermutlich Platz für rund 4.000 Personen. Ihre spektakuläre Lage auf einem Felsendom in 3.000 m Höhe und die hohen, starken Wände sind für jeden Besucher beeindruckend. Innerhalb der Außenmauern befinden sich rund 480 Gebäudestrukturen, meist runde und mit Friesen verzierte Konstruktionen im typischen Chachapoyas Stil.

Danach fahren Sie nach Leymebamba im Utcubamba Tal, ca. 60 km südlich von Chachapoyas gelegen. Leymebamba hat etwa 5.000 Einwohner und die Architektur der Häuser zeigt die Tradition der lokalen Bauweise mit geschnitzten Holzbalkonen und einer Kirche aus Stein. Geschickte Weber setzen ihre Technik hier zur Produktion von farbenfrohen Decken, Teppichen, Ponchos und Sätteln ein. Die Spindel „Pushka" und der Gurt-Webstuhl, beide aus Zeiten vor der Kolonialisierung stammend, zeigen die Kontinuität in der Tradition dieser Handwerker.

F/M/A

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6. Tag: Leimebamba - Cajamarca

Heute besichtigen Sie das Museum von Leymebamba, das sich im Detail der Kultur der Chachapoyas widmet. Das Museum zeigt viele Objekte der „Laguna de los Condores", darunter 219 Mumien sowie einen Orchideengarten mit mehr als 100 Arten, die in und um Leymebamba wachsen. Verschiedene Textilien, die bei der Laguna de los Condores gefunden wurden, sind ebenfalls im Museum ausgestellt. Sie machen sich weiter auf den Weg nach Cajamarca. Dabei überqueren Sie zwei Bergkämme und fahren durch verschiedenste Landschaften wie Nebelwald, Farmland, Wüsten und den Marañon Canyon. Die Fahrt von Leymebamba nach Celendin zählt zu den spektakulärsten Fahrten Perus. Der Marañon verläuft in einer der tiefsten Schluchten der Erde und auf dem Weg kommen Sie aus einer Höhe von etwa 3.000 m bis zum Ort Balsas am Fluss auf eine Höhe von 1.200 m. Nach der Überquerung des Flusses führt der Weg wieder auf knapp 3.200 m und Sie können wieder den beeindruckenden Wechsel der Vegetation beobachten.

F/BL

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7. Tag: Cajamarca

Heute Vormittag werden Sie eine Stadtführung durch die bezaubernde Stadt Cajamarca erleben. Die Stadt liegt in einem wunderschönen Tal in den nördlichen Anden und zählt zum historischen Kulturerbe Amerikas. Die Bauwerke Cajamarcas stammen, wie sehr klar zu erkennen ist, aus der Kolonialzeit. Die Kathedrale sowie die Kirchen von San Francisco, Belén und la Recoleta sind der spanischen Architektur nachempfunden.

Am Nachmittag werden Sie einen Ausflug  zu den Ventanillas de Otuzco, einer riesigen Prä-Inka Grabstätte 8 km von der Stadt entfernt, unternehmen. Die Charakteristik dieses Ortes ergibt sich aus den in den Fels geschlagenen Krypten, die wie kleine Fenster „ventanillas" aussehen. Die meisten sind einfache Nischen, manche sind aber längere Korridore mit lateralen Nischen.

F/M

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8. Tag: Cajamarca - Lima

Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen von Cajamarca um den Flug nach Lima zu nehmen. Tag zur freien Verfügung.

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9. Tag: Lima - Deutschland
Zu einer angemessenen Zeit werden Sie für Ihren internationalen Flug zum Flughafen gebracht.

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