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Von La Paz über den Titicacasee ins Reich der Inkas, 7 Tage

La Paz - Titicaca See - Puno - Schwimmende Inseln - Sillustani - Cuzco - Sacsayhuaman - Machu Picchu - Ollantaytambo - Moray - Pisac



Buchungsnummer: PER-ANA-03

Wer nach der Bolivienreise den peruanischen Teil des Titicacasees mit den Schwimmenden Inseln der Uros, den Grabtürmen von Sillustani entdecken möchte und dann weiter auf den Spuren der Inkas über den Raya-Pass zu Inkafestungen bis nach Cuzco fahren möchte, für den ist diese Tour gerade richtig. Sie besuchen Cuzco, die ehemalige Hauptstadt der Inkas, kommen ins Heilige Tal der Incas mit seinen Inkafestungen und zum Machu Picchu, einer der wichtigsten Zeugen der Inkageschichte. Von Cuzco besteht dann die Möglichkeit, weiter nach Lima zu fliegen oder das Manu- oder Tambopata-Urwaldgebiet zu besuchen.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: La Paz - Puno

Morgens  werden Sie von Ihrem Hotel in La Paz zur Ganztagesfahrt nach Puno abgeholt. Unterwegs besuchen Sie Pomata und die Kirche Iglesia de Santiago Apostól mit meisterhaft gearbeiteten Steinreliefs im Andenbarock (unregelmäßig geöffnet). Der nächste Stopp ist Juli, ein Ort, der über dem Titicacasee liegt, bekannt für 4 große Kolonialkirchen, die man hier nicht vermuten würde: San Juan Bautista, La Asunción, San Pedro und Santa Cruz. Besonders die Kirche San Bautista ist wegen der vielen religiösen Gemälde, der Schnitz- und Steinmetzarbeiten besuchenswert (unregelmäßig geöffnet). Von dem Vorplatz der Kirche San Asunción bietet sich ein erhebender Blick auf das schneebedeckte Massiv des Illampu (6.550 m) Bergmassives, das zu Bolivien gehört. Von hier sind es noch 78 km bis Puno, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie besuchen an der Plaza de Armas (Hauptplatz) die Kathedrale mit der im Mestizenbarock verzierten Fassade und  werfen von einem Aussichtspunkt den Blick auf die Stadt, die mit 3.828 m am Titicacasee liegt. Fahrt zu Ihrem Hotel.

F/M

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2. Tag: Titicacasee: Schwimmende Inseln der Uros - Sillustani

Morgens unternehmen Sie auf dem Titicaca-See eine Bootsfahrt zu den Uros; die zu den indigenen Stämmen der Aymaras und Quechuas gehören. Die Uros sprechen ihre eigenen Sprachen und wohnen auf 40 Schwimmenden Inseln verteilt im See. Sie leben vom Fischfang, der Jagd nach Seevögeln sowie von den essbaren Teilen der Totora-Binsen, die hier überall wachsen. Die Uros konstruieren ihre Inseln, Häuser und Boote aus demselben Totora-Material. Seit einigen Jahren wurden auf den Inseln sogar Schulen und Kirchen errichtet. Durch den Touristenstrom hat sich bei den Uros ein kommerzielles Denken entwickelt. Ihre Ursprünglichkeit ist nur noch Mythos. Vor Jahren wurden auf dem See Regenbogenforellen ausgesetzt, die sich prächtig vermehrt haben, aber gleichzeitig den Bestand der heimischen Nutzfische gefährden (Pejerey = Königsfisch). Nach dem Bootsausflug fahren Sie zu den Chullpas (Grabtürme in Aymará-Sprache) von Sillustani, die sich auf einem Plateau über dem Umayo-See befinden. Die rätselhaften runden und eckigen Formen der Begräbnistürme aus fein behauenen oder rohen Basalt- und Trachytblöcken lassen vermuten, dass hier ein Adelsfriedhof bestand. Sie stammen aus der Vorinka- und Inkazeit. Fahrt zu Ihrem Hotel in Puno und Übernachtung.

F/M

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3. Tag: Vom Andenhochland nach Cuzco

Morgens fahren Sie mit dem komfortablen Touristenbus zusammen mit  anderen internationalen Touristen (englischer Reiseleiter) über das Andenhochland. Gemüse- und Getreidefelder sowie die für die Anden bekannte rotfarbige Indianerhirse sowie Viehzucht bestimmen das Landschaftsbild. Unterwegs können Sie Lamas, Alpacas und Vicuñas beobachten, die auf den Hochebenen gezüchtet werden. Sie überqueren den Raya-Pass (4.317 m), der die Wasserscheide zwischen dem Hochland und dem Amazonastiefland darstellt. Die Fahrt führt durch liebliche Täler vorbei an Dörfern und Gehöften, großteils traditionell mit Adobe-Ziegeln gebaut. Der Urubamba-Fluss, der in seinem späteren Verlauf Vilcanota heißt, begleitet Sie streckenweise. Unterwegs unternehmen Sie Foto-Stopps an den Ruinenanlagen von Andahuaylillas, Raqchi, La Raya und Pukara.

F/M

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4. Tag: Cuzco Stadttour "Nabel der Welt"

Cuzco, der "Nabel der Welt", war die Hauptstadt des Inkareiches. Auf die Mauerreste von Tempeln und Palästen des Inka-Imperiums errichteten die Spanier nach der Eroberung das koloniale Cuzco, die "Perle" Perus, mit prunkvollen Kirchen und Häusern. Auf Schritt und Tritt verspüren Sie bei Ihrer Stadtbesichtigung die Inka-Vergangenheit. Sie besuchen die Plaza de Armas (Hauptplatz) mit der Kathedrale, auf den Grundmauern des Viracocha Palastes gebaut; den Coricancha-Palast; der von der außerordentlichen Steinmetzkunst der Inka zeugt und von der Santo Domingo- Kirche überragt wird. Nachmittags fahren Sie aus Cuzco hinauf zur Inkafestung Sacsayhuaman, die auf einem Bergsporn 200 m oberhalb der Stadt liegt. Drei parallel verlaufende Zickzackmauern, aus gigantischen Monolithsteinen mit bis zu 130 Tonnen Gewicht errichtet und mit äußerster Präzision zusammengefügt (ohne Mörtel!) sollen von rund 30.000 Indios in siebzig Jahren erbaut worden sein. Danach besuchen Sie die Inkafestung Puca Pucara, die seinerzeit als Kontrollstation, militärischer Stützpunkt und Lagerhaus diente. Danach fahren Sie zurück nach Cuzco und besuchen unterwegs das Felslabyrinth von Kenko, in dem Totenriten zelebriert wurden. Übernachtung in Cuzco.

F/M

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5. Tag: Zum Machu Picchu, der "Verlorenen Stadt"

Morgens fahren Sie von Cuzco vom Bahnhof San Pedro aus mit dem "Vistadome-Zug" zum Machu Picchu. Zuerst geht es im Zickzack in 20 minütiger Fahrt aus der Stadt heraus nach Poroy, einen kleinen Ort in den Anden und von dort durch szenenreiche Landschaft in das Heilige Tal (Ollantaytambo). In dem komfortablen Zug mit großen Fenstern haben Sie einen ausgezeichneten Blick auf die Tallandschaften und den streckenweisen wildschäumenden Urubambafluss, an dem die Bahn parallel verläuft und auf die Vegetation, die während der Fahrt Richtung Machu Picchu immer tropischer wird. Nach dreieinhalb Stunden erreichen Sie die Talstation Aguas Calientes am Fuße des Machu Picchu (2.040 m ü.d.M.) gelegen. Per Bus geht es von hier in ca. 20 Minuten über Serpentinen hinauf zu der "Verlorenen Stadt" der Inkas. Die Festung von Machu Picchu liegt wie ein Adlerhorst auf einem Bergsattel (2.500 m ü.d.M.), 500 m über dem Urubamba-Fluss, und war für die spanischen Konquistadoren über Jahrhunderte verborgen geblieben. Erst im Jahr 1911 wurde Machu Picchu von dem Archäologen Hiram Bingham wiederentdeckt. Dann besichtigen Sie die archäologische Anlage, einen Komplex aus Bauernhäusern, Agrarterrassen , sakralem Zentrum; zu erwähnen sind der Runde Turm (Torreón), das Mausoleum der Könige, der Inkapalast, der Tempel der drei Fenster, das Intihuatana (Sonnenuhr), der Hauptplatz und der Pfad zum Gipfel des Huayna Picchu (Höhenunterschied 200 m; es ist ein zu voriger Ticketkauf in Aguas Calientes nötig). Auf dem Rückweg kommen Sie durch das Ortsviertel mit Profanbauten zum Haus der Mörser
und zum "Gefängnis". Etwa 3.000 Treppenstufen, teils in den natürlichen Fels geschlagen, teils aus kleineren und größeren zusammengefügt, verbinden alle Viertel miteinander. Eine Reihe von Brunnen garantierte die Wasserversorgung der Bewohner. Der Panoramablick von einer Anhöhe über die Treppen in die Talsohle, sowie über die Höhen, wo sich die Gipfel des Huayna Picchu (2.700 m) und des Machu Picchu befinden, ist einzigartig. Die üppige subtropische Vegetation mit wildwachsenden Geranien, Begonien und Orchideen erfreut das Auge. Nach einer ca. 2-stündigen Führung und einem Mittagessen haben Sie danach nochmals Zeit, die archäologische Anlage auf eigen Faust zu besuchen und zu genießen.  Danach geht es mit dem Zug von Aguas Calientes wieder zurück ins Heilige Tal nach Ollantaytambo.

F/M

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6. Tag: Im Heiligen Tal der Inkas

Morgens besuchen Sie das ehemalige Inkadorf Ollantaytambo (2.880 m ü.d.M.), durch dessen Gassen noch ein originaler Inka-Wasserkanal führt. Der alte inkaische Stadtgrundriss ist noch gut zu erkennen. Danach besuchen Sie die Festung Ollantaytambo, die die Inkas zum Schutz gegen die aus dem Urwald heraufziehenden Indianer gebaut hatten. Am beeindruckendsten ist der unvollendete Haupttempel, der aus riesigen rötlichen Porphyrblöcken besteht, die kunstvoll geschliffen sind. Die Festung besteht aus mehreren Plattformen. Die Agrarterrassen haben Bewässerungskanäle. Auch Ollantaytambo hat ein Intihuatana (Ort, an dem die Sonne angebunden wurde). Sie besuchen das "Bad der Prinzessin", wo aus einer schön verzierten Steinplatte ständig Wasser sprudelt. An der gegenüberliegenden, schroff abfallenden Felswand sieht man eine Reihe kleinerer und größerer Getreidespeicher, die den Eindruck vermitteln, als wären sie angeklebt. Dann fahren Sie durch das Heilige Tal nach Pisac und besuchen die an einem Berg eingebettete Festung Pisac. Die Tempelkomplexe mit dem Intihuatana, die kunstvoll angelegten landwirtschaftlichen Terrassen, die Nekropolis und die szenenreichen Ausblicke hinterlassen ein eindrucksvolles "Inka-Erlebnis". Danach fahren Sie zu den Inkaterrassen von Moray. Vor der grandiosen Kulisse der schneebedeckten Berge Andenkordillere von Urubamba breiten sich kreisrunde Terrassen aus; diese Anlage setzt den Betrachter in Erstaunen und Verwirrung. Denn was sich da harmonisch in die Landschaft einfügt, hat bis heute noch niemand exakt zu deuten vermocht. Mit etwas Phantasie wirken die Terrassen wie überdimensionale Gesichter, die auf einen Götterkult schließen lassen. Rückfahrt nach Cuzco und Übernachtung im Hotel.

F/M

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7. Tag: Cuzco

Morgens Transfer zum Flughafen. Ende der Leistungen.

Der Baustein"Von La Paz ins Reich der Inkas" lässt sich sehr gut mit einem Aufenthalt im Urwald kombinieren, indem Sie von Cuzco nach Puerto Maldonado fliegen und den Nationalpark Tambopata besuchen oder den Nationalpark Manu (per Flug oder auch überland), einer der bestbehütetsten amazonischen Urwaldgebiete. Alternativ bietet sich der Urwald ab/bis Iquitos an oder unseren Bausteine für den Norden Perus. Besonders beeindruckend ist unsere Tour von Lima in die Weiße Kordillere.

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