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abschluss

Thron der Sonnensöhne, 9 Tage

Die Welt der Inka



Buchungsnummer: PER-ANA-38

Cuzco war die sagenumwobene Hauptstadt des Inkareichs vom 13. bis zum 16. Jahrhundert. Während Ihres Aufenthaltes in Cuzco und im Heiligen Tal von Urubamba und am Machu Picchu werden Sie abseits der ausgetretenen Touristenpfade die wahre Welt der Inka entdecken. Sie lernen einmalig schöne Landschaften und Inkakstätten kennen wie Sacsayhuaman, Kenko, Tambo Machay, Puca Pucara, Pisac, Ollantaytambo und als besonderen Höhepunkt Machu Picchu und die fast unbekannten aber nicht weniger reizvollen Stätten wie Piquillacta, Tipon, Raqchi, Moray, Maras, Willoj und Patacancha. Auf dieser Reise kommen Sie in Kontakt mit der ländlichen Bevölkerung, den authentischen Nachkommen der Inka, die zurückgezogen in malerischen Dörfern wohnen. Die Tour "Thron der Sonnensöhne" sprengt weit den Rahmen von üblichen Programmen und verschafft Ihnen die einzigartige Möglichkeit, die Welt der Inka hautnah zu erleben. Kurzfristige Änderungen vor Ort entsprechend der lokalen Umstände (Witterungsverhältnisse, Festlichkeiten etc.) bleiben vorbehalten.


Reiseverlauf:

1. Tag: Lima

Ankunft in Lima, Transfer zum Hotel. Danach besichtigen Sie die koloniale Altstadt mit den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie Plaza de Armas, Kathedrale, Palacio Torre Tagle (nur von außen zu besichtigen), einen maurisch-andalusisch anmutenden Palast, wo heute das Auswärtige Amt untergebracht ist, mit dem bemerkenswerten schön geschnitzten Holzbalkon. Anschließend besuchen Sie das archäologische Museum, das Ihnen einen sehr guten Einblick in die präinkaischen und inkaischen Epochen gibt. Danach Fahrt zu dem modernen Stadtteil Miraflores mit Blick auf die Pazifikküste. Übernachtung im Hotel.


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2. Tag: Lima – Cuzco "Nabel der Welt"

Transfer zum Flughafen von Lima und Flug nach Cuzco (1.100 km südöstlich von Lima). Transfer zum Hotel. Cuzco war die Hauptstadt des Inkareiches, der "Nabel der Welt". Die meisten Besucher lassen sich von der Mystik dieses Ortes berauschen, stoßen sie doch auf Schritt und Tritt auf Zeugnisse vergangener Epochen. Das koloniale Cuzco wurde von den Spaniern auf den Mauerresten von Tempeln und Palästen des Inka-Imperiums errichtet und ist mit seinen prunkvollen Kirchen und Häusern sowie mit der auf Schritt und Tritt noch spürbaren Inka-Vergangenheit die "Perle" Perus. Sie besuchen die Plaza de Armas (Hauptplatz) mit der Kathedrale, auf den Grundmauern des Viracocha Palastes gebaut; den Coricancha-Palast; der von der außerordentlichen Steinmetzkunst der Inka zeugt und von der Kirche Santo Domingo überragt wird. Dann verlassen Sie Cuzco und fahren hinauf zur Inkafestung Sacsayhuaman, auf einem Bergsporn etwa 200 m über der Stadt gelegen. Drei parallel verlaufende Zickzackmauern, aus gigantischen Monolithsteinen von bis zu 130 Tonnen mit äußerter Präzision zusammengefügt (ohne Mörtel!), wurden laut Garcilaso de la Vega von rund 30.000 Indios in siebzig Jahren erbaut. Danach besuchen Sie die Inkafestung Puca Pucara, die als Kontrollstation für Durchreisende und militärischer Stützpunkt diente wie auch als Lagerhaus, in dem Produktionsüberschüsse für arbeitsunfähige Invaliden, Witwen und Waisen aufbewahrt wurden. Danach fahren Sie zurück nach Cuzco und besuchen unterwegs das Felslabyrinth von Kenko, in dem Totenriten zelebriert wurden. Übernachtung im Hotel.

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3. Tag: Spuren der Inka: Tipon - Pilillacta - Andahuaylillas - Racchi

Morgens verlassen Sie Cuzco in südliche Richtung und erreichen auf einer szenenreichen Seitenstraße die inkaischen Hängenden Gärten von Tipon. Die Bewässerungsanlagen zum Teil zeremoniellen Charakters werden von einer mehrere Hundert Kilometer entfernten Bergquelle gespeist. Die Terrassen sind in ihrer voller Schönheit erhalten und ziehen sich spektakulär die Hänge hinauf. Danach besuchen Sie die inkaische Ruinenanlage von Piquillacta mit gut erhaltenen Stein- und Adobe-Mauern. Nach weiteren 10 km erreichen Sie Andahuaylillas mit einer äußerlich unscheinbaren Lehmziegelkirche, deren prunkvolles Inneres als die "Sixtinsche Kapelle" der Sierra-Indios bezeichnet wird und durch seine Prächtigkeit atemberaubend ist. Hier finden Sie eines der schönsten Beispiele des Andenbarocks. Danach fahren Sie weiter nach Raqchi zum Tempel des Inka Viracocha, 125 km von Cusco auf 3.500 m Höhe gelegen. Raqchi war die wichtigste Inka-Siedlung Richtung Altiplano (Hochebene zwischen Peru und Bolivien); eindrucksvolle Konstruktionen, landwirtschaftliche Terrassen, Lagerhäuser, Schreine, religiöse Wasserquellen und grandiose Palastwände gibt es zu bewundern. Nach einem Tag voller Erlebnisse kehren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

F/M

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4. Tag: Chincheros - Maras - Moray

Morgens fahren Sie Richtung Norden nach Chinchero (3.760 m), ca. 30 km entfernt von Cuzco. Bei gutem Wetter haben Sie einen herrlichen Blick auf die schneegekrönten Fünftausender der Ostkordillere. Sie besuchen in Chinchero die sehenswerte Barockkirche, auf Inkamauern errichtet und die umliegenden Inkaterrassen. Dann fahren Sie zu den Salzterrassen von Maras. Hier wird das Salz wie zu Inkazeiten gewonnen. Die bienenwabenförmige Struktur der Salinen, die an einem Hang kleben, sieht von weitem aus wie ein vereister Komplex zwischen grünen Felsschluchten. Aus etwa 3000 kleinen Tümpeln wird das Salz kristallisiert. Nach dem eingehenden Besuch fahren Sie zu den Inkaterrassen von Moray. Vor der grandiosen Kulisse der schneebedeckten Berge der Kordillere von Urubamba breiten sich kreisrunde Terrassen aus; die Anlage setzt den Betrachter in Erstaunen und Verwirrung. Denn was sich da harmonisch in die Landschaft einfügt, hat noch niemand exakt zu deuten vermocht. Mit etwas Phantasie wirken die Terrassen wie überdimensionale Gesichter, die auf einen Götterkult schließen lassen. Danach fahren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

F/M

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5. Tag: Im Heiligen Tal der Inka: Sonntagsmarkt von Pisac, Festung Ollantaytambo

Morgens fahren Sie auf einer kurvenreichen Strecke Richtung Norden hinab in das Heilige Tal der Inka zum farbenfrohen Markt von Pisac. Die bunten Webarbeiten, Keramiken und landwirtschaftlichen Produkte sind ein Augenschmaus für jeden Betrachter. Danach besuchen Sie die in den Bergen eingebettete Festung von Pisac. Die Tempelgruppen mit dem Intihuatana, die kunstvoll angelegten landwirtschaftlichen Terrassen, die Nekropolis und die szenenreichen Ausblicke hinterlassen ein eindrucksvolles "Inka-Erlebnis". Danach fahren Sie hinab ins Urubambatal und am Fluss entlang nach Ollantaytambo (80 km von Cuzco, 2.880 m ü.d.M.). Sie besichtigen das malerische Dorf, durch dessen Gassen noch ein originaler Inka-Wasserkanal führt. Der alte inkaische Stadtgrundriss ist noch gut zu erkennen. Danach besuchen Sie die Festung, die die Inkas zum Schutz gegen die aus dem Urwald heraufziehenden Indianer gebaut hatten. Am beeindruckendsten ist der unvollendete Haupttempel, der aus riesigen rötlichen Porphyrblöcken besteht, die kunstvoll geschliffen sind. Die Festung besteht aus mehreren Plattformen. Die Agrarterrassen haben Bewässerungskanäle. Auch Ollantaytambo hat ein Intihuatana (Ort, an dem die Sonne angebunden wurde). Sie besuchen das "Bad der Prinzessin", wo aus einer schön verzierten Steinplatte ständig Wasser sprudelt. An der gegenüberliegenden, schroff abfallenden Felswand sieht man eine Reihe kleinerer und größerer Getreidespeicher, die den Eindruck vermitteln, als wären sie angeklebt. Übernachtung in Ollantaytambo im Hotel.

F/M

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6. Tag: Mit der Schmalspurbahn zum Machupicchu, der "Verlorenen Stadt"

Morgens fahren Sie mit der Schmalspurbahn von Ollantaytambo aus durch eine spektakuläre Landschaft in ca. 1 1/2 Stunden am wildschäumenden Urubambafluss entlang in die Subtropen nach Aguas Calientes, zum Fuße des Machu Picchu (2.040 m ü.d.M.). Per Bus geht es in Serpentinen hinauf zu der "Verlorenen Stadt" der Inka. Die Festung selbst liegt wie ein Adlerhorst auf einem Bergsattel (2.500 m ü.M.), 500 m über dem wilden Urubamba-Fluss, und war für die spanischen Konquistadoren über Jahrhunderte verborgen geblieben. Erst im Jahr 1911 wurde sie von Hiram Bingham wiederentdeckt. Dann besichtigen Sie die archäologische Anlage: Der Rundgang führt an den Ruinen von Bauernhäusern und an Agrarterrassen vorbei, die in den unteren Lagen des Ruinenkomplexes vorherrschen. Dann erreichen Sie das sakrale Zentrum, beginnend mit der Treppe der Brunnen. Neben dieser befindet sich das wohl schönste Gebäude des Komplexes, der Runde Turm (Torreón), der einen heiligen Felsen umschließt, auf dessen Oberfläche man einen gemeißelten Opfertisch zu erkennen glaubt. Darunter befindet sich ein höhlenartiger Raum mit Nischen, das Mausoleum der Könige genannt. An den Torreón schließt sich links das Palastviertel mit Prinzessinnenpalast und Getreidespeicher an. Auf der anderen Seite liegt der Inkapalast mit einem trapezförmigen Tor, das etwa ein 3 t schwerer Monolith abdeckt. Der Tempelbezirk, der sich alles überragend wie eine Akropolis ausbreitet, besteht aus dem monumentalen Tempel der drei Fenster. Hinter dem Haupttempel befindet sich auf einem kleinen Hügel das Intihuatana. Einige Forscher halten diesen sorgfältig bearbeiteten Stein mit einem Sporn für eine Sonnenuhr, von der aus astrale Konstellationen fixiert wurden, die für das Leben der Menschen in Machu Picchu von ausschlaggebender Bedeutung gewesen sein sollen. Jenseits des Intihuatana führt eine Treppe von dem Hügel aus auf den Hauptplatz, von dessen äußerstem nordwestlichen Ende der Pfad zum Gipfel des Huayna Picchu abgeht (Höhenunterschied 200 m).Der Rückweg durch das Ortsviertel, das aus reinen Profanbauten besteht, führt zum Haus der Mörser. Daran schließt sich ein weiteres Kultzentrum an, das bisher als "Gefängnis" bezeichnet wurde. Etwa 3.000 Treppenstufen, teils in den natürlichen Fels geschlagen, teils aus kleineren und größeren zusammengefügt, verbinden alle Viertel miteinander. Eine Reihe von Brunnen garantierte die Wasserversorgung der Bewohner. Der Panoramablick über die Treppen in die Talsohle, sowie über die Höhen, wo sich die Gipfel des Huayna Picchu (2.700 m) und des Machu Picchu befinden, ist einzigartig. Die üppige subtropische Vegetation mit wildwachsenden Geranien, Begonien und Orchideen erfreut jedes Auge. Sie übernachten im Hotel in der kleinen Ortschaft Aguas Calientes (im Tal), wo sich Thermalbäder befinden.

F/A

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7. Tag: Andenbahn Machu Picchu –Ollantaytambo

Am Vormittag bietet sich eine weitere Möglichkeit, auf eigene Faust die Anlage von Machu Picchu zu erkunden. Die Auffahrt auf den Machu Picchu sowie der zusätzliche Eintritt werden vor Ort direkt von jedem Besucher entrichtet. Lassen Sie sich nochmals von der einzigartigen Inka-Festung beeindrucken. Genießen Sie die herrliche Landschaft und Natur. Es bietet sich eine Wanderung zum "Sonnentor" an und für Mutige der Aufstieg auf den Huayna Picchu, der wie ein riesiger Felsdorn über der archäologischen Anlage von Machu Picchu thront. Nachmittags Rückfahrt mit der Andenbahn nach Ollantaytambo. Übernachtung im Hotel.

F/A
Andenbahn nach Machu Picchu Andenbahn nach Machu Picchu

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8. Tag: Auf den Spuren der Inka: Landleben in Willoj und Patacancha, Fahrt nach Cuzco

Morgens fahren Sie in die Berge zu den indianischen Kommunen Willoc und Patacancha, die in den Seitentälern von Ollantaytambo noch traditionelle Landwirtschaft betreiben, Lamas züchten und Webarbeiten herstellen. Die Indígenas haben ihren Lebensstil seit der Inkazeit kaum verändert und tragen noch stolz ihre alten Trachten. Im Patacancha Tal werden Sie Familien besuchen und deren Sitten und Traditionen kennenlernen. Außerdem besuchen Sie, wenn möglich, die einheimische Schule, wo die Inka-Kinder mit Freude und Enthusiasmus Spanisch und Quechua (Inkasprache) lernen. Nach einem Tag voller Erlebnisse fahren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

F/M

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9. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt

Morgens Transfer zum Flughafen von Cuzco und Rückflug nach Lima. Ende der Leistungen.

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